Einzeltitel

 

Dickens_Copperfield_1

Charles Dickens
David Copperfield

Band 1 (Kapitel 1-29)

Mit Illustrationen von Frederick Barnard
und John Gilbert
Aus dem Englischen von Gustav Meyrink

488 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 31 Abbildungen
Euro 36,00 [D]
ISBN 978-3-947618-52-1

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Dickens_Copperfield_2

Charles Dickens
David Copperfield

Band 2 (Kapitel 30-64)

Mit Illustrationen von Frederick Barnard
und F.O.C. Darley
Aus dem Englischen von Gustav Meyrink
Mit einem Nachwort von Stefan Zweig

520 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 31 Abbildungen
Euro 36,80 [D]
ISBN 978-3-947618-53-8

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Eines der Hauptwerke von Charles Dickens, das er als sein »liebstes Kind« bezeichnete.

 


Inhalt

David Copperfield verlebt nach dem Tode seines Vaters mit seiner Mutter und der Magd Peggotty glückliche Kinderjahre. Nach der Wiederverheiratung seiner Mutter mit Murdstone muss er die Tyrannei Murstones und dessen Schwester bis zum Tode seiner Mutter ertragen. Er wird aus dem Haus geworfen und als Laufbursche in einer großen Londoner Weinhandlung untergebracht. Er wohnt bei Herrn Micawber, der aber wegen seiner Schulden ins Gefängnis kommt. Daraufhin faßt David den Entschluß, seine Tante Trotwood in Dover aufzusuchen. Die Tante nimmt sich seiner an und schickt ihn auf die Schule in Canterbury. Nach Abschluß der Schulzeit geht er nach London, trifft dort seinen Schulfreund Steerforth. Als er vor der Berufswahl steht, will er Rechtsanwalt werden und tritt in das Bureau des Advokaten Spenlow ein, nachdem er schon in Canterbury im Hause des juristischen Sachwalters seiner Tante, des Herrn Wickfield, verkehrt hat, und dessen Tochter Agnes er wie eine Schwester liebgewann. Bei einem Besuch in Yarmouth trifft er alles in großer Aufregung, da Steerforth die Nichte Peggottys, Emilie, entführt hat. David verlobt sich heimlich mit Spenlows Tochter Dora, gleich darauf verliert seine Tante einen bedeutenden Teil ihren Vermögens und zieht nach London zu David. Dieser muß jetzt den Plan, Rechtsanwalt zu werden, aufgeben, wird Zeitungsberichterstatter und versucht sich als Schriftsteller. Spenlow stirbt und läßt Dora in mißlichen Verhältnissen zurück; David heiratet sie aus Liebe. Micawber wird Schreiber bei Wickfield und entdeckt die Betrügereien, die Uriah Heep dort begangen hat. Dora stirbt nach kurzer Ehe. Emilie wird von Peggotty aufgefunden, Steerforth kommt in einem Sturme um; die ganze Familie Peggotty wandert nach Australien aus. David heiratet schließlich Agnes Wickfield, die von Dora als ihre Nachfolgerin auserkoren war.

Die Übersetzung von Meyrink folgt der Ausgabe München 1910, erschienen im Albert Langen Verlag. Die Rechtschreibung wurde entsprechend den Regeln der alten deutschen Rechtschreibung modenisiert. Titel der englischen Originalausgabe: »The Personal History, Adventures, Experience and Observation of David Copperfield, the Younger«. Das Nachwort von Stefan Zwei ist textidentisch mit dem Essay über Dickens in seinem Buch »Drei Meister - Balzac, Dickens, Dostojewski, Leipzig 1919.

Dickens_Copperfield_1

© Boer Verlag

Zum Autor

Charles Dickens wurde 1812 in Landport bei Portsmouth geboren. Als sein Vater 1823 ins Schuldgefängnis in London kam, mußte Dickens bereits in der Jugend als Hilfsarbeiter arbeiten. Nach unregelmäßigem Schulbesuch wurde er 1826 Anwaltsgehilfe und arbeitete als Parlamentsberichterstatter für mehrere Zeitungen. Als Reporter beim »Morning Chronicle« begann er seine Skizzen, die in Buchform als »Pickwick Papers« veröffentlicht wurden und ihn berühmt machten. Von 1836 bis 1841 arbeitete er parallel an verschiedenen Romanen. Es folgten Amerikareisen in der vierziger und sechziger Jahren. Von 1858 an trat er in England und später auch in Amerika als Vorleser seiner eigenen Werke auf, und der Andrang war ungeheuer. Dickens starb 1870 im Alter von 58 Jahren an einem Schlaganfall. Seine Schriften sind in ungezählten Ausgaben verbreitet; in den ersten zwölf Jahren nach seinem Tode wurden über 4 Millionen Exemplare allein in England verkauft.

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© Boer Verlag

Der Illustrator

Frederick (Fred) Barnard (1846-1896) war ein englischer Illustrator, Karikaturist und Genremaler. Bekannt wurde er durch seine Illustrationen für die Romane von Charles Dickens. Barnard war der Sohn eines Silberschmieds. Er studierte Kunst bei Léon Bonnat in Paris. Seine Werke wurden an der Royal Academy of Art ausgestellt. Als Illustrator arbeitete er für Punch, The Illustrated London News und Harper's Weekly. Im Jahr 1871 wurde Barnard von Chapman und Hall beauftragt, neun Bände der Volksausgabe von Dickens Werk zu illustrieren. Barnard schuf über einen Zeitraum von acht Jahren rund 450 Illustrationen. Am Ende des neunzehnten Jahrhunderts hatte Barnard auch einen Ruf als Porträtist der Aristokratie und der königlichen Familie erworben. Nach dem Tod seines Sohnes Geoffrey im Jahre 1891 geriet Barnard in eine tiefe Depression, die 1896 mit seinem Tod endete.

Der Übersetzer

Gustav Meyrink (eigentlich Gustav Meyer, 1868-1932), war ein österreichischer Schriftsteller und Übersetzer. Bis 1880 besuchte er das Wilhelmsgymnasium in München, dann das Johanneum in Hamburg, bevor er schließlich im Jahre 1883 in Prag sein Abitur machte. Nach dem Besuch der Handelsakademie in Prag (1885-88) wurde Meyrink 1889–1902 Mitinhaber, dann Alleininhaber des Prager Bank- und Wechslergeschäfts Meyer & Morgenstern. Seit 1895 verkehrte Meyrink im Verein deutscher bildender Künstler in Böhmen, in dem u.a. er Rainer Maria Rilke, Emil Orlik, Oskar Wiener und Hugo Steiner begegnete. 1903 ging er nach Wien, wo er die Redaktion der Wiener Satirezeitschrift »Lieber Augustin« übernahm. 1906 folgte ein Umzug nach München. 1907 erhielt Meyrink die bayerische Staatsangehörigkeit. Bis 1908 arbeitete Meyrink für die literarische Monatsschrift »März«. Von 1909 bis 1914 übersetzte er ausgewählte Werke von Charles Dickens. 1915 erschien sein erfolgreichster Roman Der Golem, mit dessen Vorarbeiten er bereits 1907 in München begonnen hatte. 1927 konvertierte Gustav Meyrink vom Protestantismus zum Mahayana-Buddhismus. 1928 kam es zum Verkauf des Hauses in Starnberg, wo Meyrink seit 1920 gewohnt hatte. Am 4. Dezember 1932 starb Meyrink in Starnberg und wurde drei Tage später auf dem Friedhof des Ortes beerdigt. Die Zentren seines literarischen Schaffens waren Prag und München. Als einer der Ersten im deutschen Sprachraum (nach Paul Scheerbart und E. T. A. Hoffmann) verfasste Meyrink phantastische Romane. Während sein Frühwerk mit dem Spießbürgertum seiner Zeit abrechnet, befassen sich seine späteren, häufig im alten Prag spielenden Werke hauptsächlich mit übersinnlichen Phänomenen und dem metaphysischen Sinn der Existenz. Arno Schmidt hielt die Meyrinksche Übersetzung der Dickens-Werke für die beste aller bisher bekannten.

 

 


 

 


 

 

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