Einzeltitel

 

Dickens_Pickwickier_1

Charles Dickens
Die Pickwickier

Band 1 (Kapitel 1-27)

Mit Illustrationen von Phiz
Aus dem Englischen von Gustav Meyrink

424 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 24 Abbildungen
Euro 36,00 [D]
ISBN 978-3-947618-58-3

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Dickens_Pickwickier_2

Charles Dickens
Die Pickwickier

Band 2 (Kapitel 28-54)

Mit Illustrationen von Phiz
Aus dem Englischen von Gustav Meyrink

428 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 22 Abbildungen
Euro 36,00 [D]
ISBN 978-3-947618-59-0

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Dickens erster Roman, der ihn berühmt machte.

 


Zum Text

»Die Pickwickier«, in deutscher Übersetzung zunächst »Die Pickwicker«, Originaltitel »The Posthumous Papers of the Pickwick Club«, besser bekannt als »The Pickwick Papers«, ist der erste Roman von Charles Dickens. Das Werk wurde als Fortsetzungsroman in 20 Teilen monatlich zwischen März 1836 und Oktober 1837 veröffentlicht. Der humoristische Roman, den Dickens mit 23 Jahren veröffentlichte, machte ihn praktisch über Nacht berühmt. [Wikipedia]

Die Übersetzung von Meyrink folgt der Ausgabe München 1910-1914, erschienen im Albert Langen Verlag. Die Rechtschreibung wurde entsprechend den Regeln der alten deutschen Rechtschreibung modernisiert.

Dickens_Pickwickier_1

© Boer Verlag

Inhalt

Hauptfigur des Romans ist der Gelehrte Samuel Pickwick, Gründer und Präsident des Pickwick-Klubs. Um neue Erkenntnisse zu sammeln, unternimmt er zusammen mit den Klubmitgliedern Tracy Tupman, Augustus Snodgrass und Nathaniel Winkle zahlreiche Reisen innerhalb Englands. Beinah episodenhaft und mit viel Humor und Situationskomik schildert Charles Dickens dabei die zu bestehenden Abenteuer. Durch die Berufung auf die (fiktiven) Protokolle des Pickwick-Klubs verleiht er seiner Geschichte Authentizität. Zu Beginn ihrer Reisen lernen die vier Pickwickier Alfred Jingle kennen, der im weiteren Verlauf der Geschichte als Hochstapler entlarvt wird. Immer wieder werden die vier Freunde auf die Manor-Farm Mr. Wardles in Dingley Dell geführt. Eine zentrale Rolle kommt auch dem bauernschlauen Sam Weller als treuer Bediensteter Mr. Pickwicks zu. Seine Einstellung verursacht ein Missverständnis zwischen dem Gelehrten und seiner Vermieterin Mrs. Bardell, das schließlich alle drei ins Fleet-Gefängnis von London bringt. Besonders hier zeigt Dickens, dessen Vater selbst einige Zeit im Londoner Schuldgefängnis saß, die unhaltbaren sozialen Zustände auf. Die Anwaltskanzlei Dodson & Fogg steht für die wenig rühmliche Rolle der Justiz. Der Roman endet dennoch für fast alle Beteiligten mit einem Happy End. [Wikipedia]

Zum Autor

Charles Dickens wurde 1812 in Landport bei Portsmouth geboren. Als sein Vater 1823 ins Schuldgefängnis in London kam, mußte Dickens bereits in der Jugend als Hilfsarbeiter arbeiten. Nach unregelmäßigem Schulbesuch wurde er 1826 Anwaltsgehilfe und arbeitete als Parlamentsberichterstatter für mehrere Zeitungen. Als Reporter beim »Morning Chronicle« begann er seine Skizzen, die in Buchform als »Pickwick Papers« veröffentlicht wurden und ihn berühmt machten. Von 1836 bis 1841 arbeitete er parallel an verschiedenen Romanen. Es folgten Amerikareisen in der vierziger und sechziger Jahren. Von 1858 an trat er in England und später auch in Amerika als Vorleser seiner eigenen Werke auf, und der Andrang war ungeheuer. Dickens starb 1870 im Alter von 58 Jahren an einem Schlaganfall. Seine Schriften sind in ungezählten Ausgaben verbreitet; in den ersten zwölf Jahren nach seinem Tode wurden über 4 Millionen Exemplare allein in England verkauft.

Dickens_Pickwickier_2

© Boer Verlag

Der Illustrator

Hablot Knight Browne (1815-1882), bekannt als Phiz, war Illustrator der Bücher von Charles Dickens, Charles Lever und Harrison Ainsworth. Als Browne sieben Jahre alt war, verließ sein Vater William Browne die Familie, änderte seinen Namen in Breton und segelte mit veruntreuten Geldern nach Philadelphia, wo er für seine Aquarelle bekannt wurde. William Browne wurde dann von seiner Frau Catherine für tot erklärt. Browne wurde in die Lehre zum Graveur William Finden gegeben, in dessen Atelier er seine einzige künstlerische Ausbildung erhielt. Allerdings war er ungeeignet für die Gravur; obgleich er 1833 einen Preis der Society of Arts für eine Zeichnung von John Gilpin erhielt, gab er das Gravieren im folgenden Jahr auf und begann andere künstlerische Arbeiten mit dem Ziel, Maler zu werden. Im Frühjahr 1836 traf er Charles Dickens, der einen Illustrator für Die Pickwickier suchte. In der Originalausgabe der Pickwickier (zwischen Anfang 1836 und Ende 1837) wurden die ersten sieben Platten von Robert Seymour gezeichnet, der im April 1836 Selbstmord beging. Die nächsten beiden Platten stammten von Robert William Buss. Browne unterzeichnete seine ersten beiden Radierungen mit »Nemo«, aber die dritte mit »Phiz«, seinem zukünftigen Pseudonym. Es sollte besser mit Dickens Pseudonym »Boz« harmonieren. Phiz entwickelte den Charakter Sam Weller grafisch so wie Seymour Pickwick entwickelt hatte. Dickens und Phiz wurden gute Freunde. Andere von Phiz geschaffene Dickens-Charaktere waren Squeers, Micawber, Guppy, Major Bagstock, Mrs Gamp, Tom Pinch und David Copperfield. Die bekanntesten von Phiz illustrierten Bücher Dickens' sind David Copperfield, Die Pickwickier, Dombey und Sohn, Martin Chuzzlewit und Bleak House. Browne fertigte mehrere Zeichnungen für den Punch und entwarf den Umschlag, der ab Januar 1842 für 18 Monate verwendet wurde. Er trug auch zu den Punch Pocket Books bei. Neben seiner Arbeit für Dickens illustrierte er mehr als zwanzig Romane von Lever Phiz (darunter Harry Lorrequer, Charles O'Malley, Jack Hinton und Knight of Gwynne) sowie von Harrison Ainsworth und Frank Smedley. Mervyn Clitheroe von Ainsworth ist einer der bekanntesten Werke des Künstlers. 1867 war er krankheitsbedingt teilweise gelähmt. Nach seiner Gesundung produzierte er viele Holzschnitte. Im Jahre 1878 erhielt er eine Rente von der Royal Academy of Arts. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich nach und nach, bis er am 8. Juli 1882 verstarb.

Der Übersetzer

Gustav Meyrink (eigentlich Gustav Meyer, 1868-1932), war ein österreichischer Schriftsteller und Übersetzer. Bis 1880 besuchte er das Wilhelmsgymnasium in München, dann das Johanneum in Hamburg, bevor er schließlich im Jahre 1883 in Prag sein Abitur machte. Nach dem Besuch der Handelsakademie in Prag (1885-88) wurde Meyrink 1889–1902 Mitinhaber, dann Alleininhaber des Prager Bank- und Wechslergeschäfts Meyer & Morgenstern. Seit 1895 verkehrte Meyrink im Verein deutscher bildender Künstler in Böhmen, in dem u.a. er Rainer Maria Rilke, Emil Orlik, Oskar Wiener und Hugo Steiner begegnete. 1903 ging er nach Wien, wo er die Redaktion der Wiener Satirezeitschrift »Lieber Augustin« übernahm. 1906 folgte ein Umzug nach München. 1907 erhielt Meyrink die bayerische Staatsangehörigkeit. Bis 1908 arbeitete Meyrink für die literarische Monatsschrift »März«. Von 1909 bis 1914 übersetzte er ausgewählte Werke von Charles Dickens. 1915 erschien sein erfolgreichster Roman Der Golem, mit dessen Vorarbeiten er bereits 1907 in München begonnen hatte. 1927 konvertierte Gustav Meyrink vom Protestantismus zum Mahayana-Buddhismus. 1928 kam es zum Verkauf des Hauses in Starnberg, wo Meyrink seit 1920 gewohnt hatte. Am 4. Dezember 1932 starb Meyrink in Starnberg und wurde drei Tage später auf dem Friedhof des Ortes beerdigt. Die Zentren seines literarischen Schaffens waren Prag und München. Als einer der Ersten im deutschen Sprachraum (nach Paul Scheerbart und E. T. A. Hoffmann) verfasste Meyrink phantastische Romane. Während sein Frühwerk mit dem Spießbürgertum seiner Zeit abrechnet, befassen sich seine späteren, häufig im alten Prag spielenden Werke hauptsächlich mit übersinnlichen Phänomenen und dem metaphysischen Sinn der Existenz. Arno Schmidt hielt die Meyrinksche Übersetzung der Dickens-Werke für die beste aller bisher bekannten.

 

 


 

 


 

 

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