Einzeltitel

 

Freud_EinfuehrungPsA

Sigmund Freud
Vorlesungen zur Einführung
in die Psychoanalyse

540 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 2 Abbildungen
Euro 58,00 [D]
ISBN 978-3-947618-14-9

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Eines der Hauptwerke Sigmund Freuds

 


Der Text

Was ich hier als »Einführung in die Psychoanalyse« der Öffentlichkeit übergebe, ... ist die getreue Wiedergabe von Vorlesungen, die ich in den zwei Wintersemestern 1915/6 und 1916/7 vor einer aus Ärzten und Laien und aus beiden Geschlechtern gemischten Zuhörerschaft gehalten habe. Alle Eigentümlichkeiten, durch welche diese Arbeit den Lesern des Buches auffallen wird, erklären sich aus den Bedingungen ihrer Entstehung. Es war nicht möglich, in der Darstellung die kühle Ruhe einer wissenschaftlichen Abhandlung zu wahren; vielmehr mußte sich der Redner zur Aufgabe machen, die Aufmerksamkeit der Zuhörer während eines fast zweistündigen Vortrags nicht erlahmen zu lassen. Die Rücksicht auf die momentane Wirkung machte es unvermeidlich, daß derselbe Gegenstand eine wiederholte Behandlung fand, z. B. das eine Mal im Zusammenhang der Traumdeutung und dann später in dem der Neurosenprobleme. Die Anordnung des Stoffes brachte es auch mit sich, daß manche wichtige Themen, wie z. B. das des Unbewußten, nicht an einer einzigen Stelle erschöpfend gewürdigt werden konnten, sondern zu wiederholten Malen aufgenommen und wieder fallen gelassen wurden, bis sich eine neue Gelegenheit ergab, etwas zu ihrer Kenntnis hinzuzufügen. [Sigmund Freud im »Vorwort«]

Der Text folgt der achten Auflage 1917; er wurde mit der Ausgabe der »Gesammelten Werke« verglichen, korrigiert und neu gesetzt.

Inhalt

Vorwort
Erster Teil: Die Fehlleistungen
1. Einleitung | 2. Die Fehlleistungen | 3. Die Fehlleistungen (Fortsetzung) | 4. Die Fehlleistungen (Schluß)
Zweiter Teil: Der Traum
5. Schwierigkeiten und erste Annäherungen | 6. Voraussetzungen und Technik der Deutung | 7. Manifester Trauminhalt und latente Traumgedanken | 8. Kinderträume | 9. Die Traumzensur | 10. Die Symbolik im Traum | 11. Die Traumarbeit | 12. Analysen von Traumbeispielen | 13. Archaische Züge und Infantilismus des Traumes | 14. Die Wunscherfüllung | 15. Unsicherheiten und Kritiken
Dritter Teil: Allgemeine Neurosenlehre
16. Psychoanalyse und Psychiatrie | 17. Der Sinn der Symptome | 18. Die Fixierung an das Trauma. Das Unbewußte | 19. Widerstand und Verdrängung | 20. Das menschliche Sexualleben | 21. Libidoentwicklung und Sexualorganisationen | 22. Gesichtspunkte der Entwicklung und Regression. Ätiologie | 23. Die Wege der Symptombildung | 24. Die gemeine Nervosität | 25. Die Angst | 26. Die Libidotheorie und der Narzißmus | 27. Die Übertragung | 28. Die analytische Therapie

Zum Autor

Sigmund Freud (1856-1939), österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Er war der Begründer der Psychoanalyse und gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Seine Theorien und Methoden werden bis heute angewendet und diskutiert. Er studierte ab 1873 in Wien Medizin und promovierte 1879. Von 1882 bis 1885 arbeitete Freud im Laboratorium für Gehirnanatomie am Wiener Allgemeinen Krankenhaus . Eine Reise nach Paris und der Kontakt zu Charcot am Hôpital Salpêtrière vermittelten ihm das Problem der Hysterie sowie Fragen der Auswirkung von Suggestion und Hypnose. Nach seiner Habilitation 1885 erhielt Freud im September eine Privatdozentur für Neuropathologie an der Universität Wien. Parallel dazu ließ er sich 1886 in Wien als Arzt nieder. Seit der 1890er Jahre verfolgte er das psychoanalytische Verfahren Josef Breuers, das er selbstständig weiterentwickelte. 1917 stellte er in der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse seine Entdeckung der Macht des Unbewussten in eine Reihe mit den Theorien von Nikolaus Kopernikus und Charles Darwin. 1920 wurde Freud zum ordentlichen Professor ernannt. In den 1920er Jahren erscheinen weitere von Freuds zentralen Werken, die seinen – bereits durch die Traumdeutung begründeten – internationalen Ruhm als Begründer und wichtigster Vertreter der Psychoanalyse festigen. 1930 verlieh die Stadt Frankfurt Freud den Goethepreis. 1938 emigrierte Freud mit seiner Familie über Paris nach London, wo er 1939 starb.

 

 


 

 

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