Einzeltitel

 

Heine Buch der Lieder

Heinrich Heine
Buch der Lieder

Illustriert von Wiener Künstlern
Nachwort von Oskar Walzel

312 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 34 Abbildungen
Euro 34,00 [D]
ISBN 978-3-96662-041-3

 

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»Den höchsten Begriff vom Lyriker hat mir Heinrich Heine gegeben.« Friedrich Nietzsche

 


Zum Text

Das »Buch der Lieder« war Heinrich Heines erster großer Gedichtband, in dem er alle seine zu der Zeit bekannten Gedichte zusammenfaßte. Die erste Auflage erschien 1827 in Hamburg bei Hoffmann und Campe. Der Text des Neusatzes folgt der Ausgabe von 1910, die in den »Sämtlichen Werken« im Insel-Verlag, Leipzig, erschien. Die Illustrationen sind entnommen der Ausgabe »Heinrich Heine’s Werke, illustriert von Wiener Künstlern«, hrsg. von Heinrich Laube, Wien etc. o.J. [1884/85].
Das »Buch der Lieder« umfaßt mit Gedichten zwischen 1817 und 1826 Heines Frühwerk. Es sollte fast zwanzig Jahre dauern, bis mit »Neue Gedichte« 1844 der zweite große Gedichtband erschien (1851 folgte mit dem »Romanzero« der dritte und letzte). Von der auch für Heine typischen politischen Satire, wie etwa in »Deutschland. Ein Wintermärchen«, ist im »Buch der Lieder« noch nicht viel zu finden. Stattdessen befassen sich 142 der 237 Gedichte mit unglücklicher Liebe. Als Erklärung dafür werden Heines Gefühle zu seiner Cousine Amalie und später zu deren sieben Jahre jüngeren Schwester, beides Töchter Salomon Heines, genannt. [Wikipedia]

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© Boer Verlag

Aus der Vorrede

Bemerken muß ich jedoch, daß meine poetischen, ebenso gut wie meine politischen, theologischen und philosophischen Schriften, einem und demselben Gedanken entsprossen sind, und daß man die einen nicht verdammen darf, ohne auch den anderen allen Beifall zu entziehen. Zugleich erlaube ich mir auch die Bemerkung, daß das Gerücht, als hätte jener Gedanken eine bedenkliche Umwandlung in meiner Seele erlitten, auf Angaben beruht, die ich ebenso verachten wie bedauern muß. Nur gewissen bornierten Geistern konnte die Milderung meiner Rede, oder gar mein erzwungenes Schweigen, als ein Abfall von mir selber erscheinen. Sie mißdeuteten meine Mäßigung, und das war um so liebloser, da ich doch nie ihre Überwut mißdeutet habe.

Zum Autor

Heines

Heinrich Heine (1797-1856) war einer der wichtigsten deutschen Dichter, Journalisten und Schriftsteller. Der Dichter prägte die deutsche Sprache nachhaltig, machte die Sprache des Alltags lyrikfähig und entwickelte erstmals aus Reiseberichten, Zeitungsartikeln und Feuilletons künstlerische Kleinode. Heines Werk lässt sich aufgrund seiner Vielfalt nicht eindeutig einer literarischen Epoche zuordnen. Nach dem Besuch des Lyzeums in Düsseldorf arbeitete er als Volontär beim Frankfurter Bankier Rindskopff, anschließend Ausbildung zum (Bank-)Kaufmann bei seinem Onkel Salomon Heine in Hamburg. 1819 Beginn des Jurastudiums in Bonn, anschließend in Göttingen und Berlin. Nach der Promotion lässt er sich protestantisch taufen. 1831-1832 Aufenthalt in Paris. Heine arbeitet als Redakteur der Augsburger Allgemeinen Zeitung. Seine Artikelserie Französische Zustände erscheint. 1835 werden seine Werke auf Beschluss des Deutschen Bundestages in allen Mitgliedsstaaten des Deutschen Bundes verboten. Kontroverse mit Ludwig Börne. 1843/44 Besuch seiner Mutter in Deutschland. Sein Werk »Deutschland. Ein Wintermärchen« entsteht. 1848/50: Heine erleidet einen Zusammenbruch und wird fast vollständig gelähmt ans Bett gefesselt. Er erkrankt schwer an einer nicht exakt diagnostizierten Krankheit und erblindet fast vollständig. 1856 stirbt Heinrich Heine in Paris. [Heinrich Heine, Gemälde von Moritz Daniel Oppenheim, 1831, Quelle: Wikipedia, ]

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© Boer Verlag

Der Herausgeber

Oskar Walzel (1864-1944) war ein österreichisch-deutscher Literaturwissenschaftler. Als Professor für Neuere deutsche Literatur wirkte er in Bern, Dresden und Bonn. Oskar Walzel studierte an den Universitäten Wien und Berlin, wurde 1887 promoviert und habilitierte sich in seiner Geburtsstadt 1894. 1897 erhielt er eine Berufung an die Universität Bern, 1907 wurde er Nachfolger von Adolf Stern an der Technischen Hochschule Dresden und ging 1921 an die Universität Bonn. 1933 wurde er emeritiert, hielt aber weiterhin Vorlesungen. 1936 entzog der Rektor der Universität Bonn Walzel die Venia legendi wegen »jüdischer Versippung«. Er starb 1944 unter nicht ganz geklärten Umständen während eines Bombenangriffs. Seine jüdische Ehefrau wurde im gleichen Jahr nach Theresienstadt deportiert und dort ermordet.

Die Illustratoren

Die Wiener Künstler dieser Ausgabe sind in der Laube-Edition nicht namentlich genannt, lebten jedoch allesamt von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts.

 

 


 

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