Einzeltitel

 

Ostwald_Vagabunden

Hans Ostwald
Vagabunden

Ein autobiographischer Roman

272 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
Mit 1 Abbildung
Euro 32,00 [D]
ISBN 978-3-947618-48-4

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Ein sozialkritischer Roman voller Authentizität.

 


Kurzdarstellung

Ostwalds Vagabunden-Buch ist heute so aktuell wie damals: Die Zahl der Obdachlosen und bettelnden Vagabundierer steigt und steigt, je mehr das Soziale in der sogenannten sozialen Marktwirtschaft verschwindet. Als junger Mann hat er unmittelbar erleben müssen, wie es sich anfühlt, ohne Arbeit und Heim herumzuziehen, stets argwöhnisch beobachtet von »guten« Bürgern und Ordnungshütern, aber auch malträtiert von allen möglichen selbst ernannten »Gutmenschen«, die mit ihren Sozalprojekten die Situation der Vagabunden ins Unerträgliche pervertierten. Sein Buch wurde ein Erfolg, weil auch bürgerliche Leser sich von der »dunklen Seite« der Gesellschaft magisch angezogen fühlten, ohne damit den unmittelbaren Kontakt mit dieser Gesellschaftsschicht ertragen zu müssen.

Die erste Auflage erschien 1900 unter dem Titel »Vagabonden« im Verlag Bruno und Paul Cassirer, Berlin. Ostwald hat in der 7. Auflage den Text revidiert und unter dem Titel »Vagabunden« veröffentlicht. Unser Neusatz folgt dieser Ausgabe von 1928, erschienen im Hesse & Becker Verlag.

Inhalt

1. Ausmarsch | 2. Der erste Schreck | 3. Bei den Rollern in Köpenick | 4. In der Fremdenstube | 5. Die erste Nacht | 6. Morgen in der Penne | 7. Die Tippelschickse | 8. Auch so’n Kunde! | 9. Von den Schicksen | 10. Kundenfrühstück | 11. Der unheimliche Albert | 12. Zusammenstoß | 13. Im Lehm | 14. Hungrige Augen | 15. Unterhaltung nach Tisch | 16. Fechtkünste | 17. Fackelei | 18. Armer Willem! | 19. Ein Begleiter | 20. Der fidele Tippelbruder | 21. Erzählungen vom Spitzkopp | 22. Der Spitzkopp! | 23. Winterquartier | 24. Bankarbeit (In der wilden Penne) | 25. Mitgefühl | 26. Nachtleben in der Dorfpenne | 27. Gegen Morgen | 28. Bestohlen! | 29. Der gute Kamerad | 30. Mißglückte Bettelfahrt | 31. Mit Schmutz beworfen | 32. In der städtischen Penne | 33. Beim Verschärfen | 34. Aristokraten | 35. Glück der Arbeit | 36. Verschütt! | 37. In der Herberge zur Heimat | 38. Abendandacht | 39. Herbergskämpfe (Ungeziefer) | 40. Morgen in der Heimat | 41. Besser als wir? | 42. Der alte Stammgast | 43. Gesunkene Größen | 44. Wieder ein Mädchen | 45. Kundenball | 46. Kundenhochzeit | 47. Kundenehre | 48. Bei der Tante | 49. Eine Mutter | 50. In der Ziegelei | 51. Fremdenstube auf dem Dorf | 52. Muß verlassen die blühende Welt … | 53. Im Schlackenberg | 54. Im Stroh | 55. Es ist widersinnig | 56. Erntebier | 57. Steineklopfen | 58. Großstadtpennen | 59. Beim Pastor | 60. Straßenbettel | 61. Vor dem Polizeigericht | 62. Weihnacht in der Herberge | 63. In sonnigen Bergen | 64. Plattmachen | 65. Im Krankenhaus | 66. Keiner kam | 67. Der Mensch will leben | 68. Schwere Freiheit | 69. Freude und Neid | 70. Zu Hause

Zum Autor

Hans Ostwald (1873-1940), Journalist, Erzähler und Kulturhistoriker, war der Sohn eines Schmieds und wuchs in Berlin und Stargard/Pommern auf. Nach einer Lehre als Goldschmied arbeitete er nur für kurze Zeit in diesem Beruf, bis er 1893 arbeitslos wurde. Danach vagabundierte er als wandernder Handwerksbursche für ungefähr 18 Monate durch Deutschland. Über seine Erlebnisse im Landstreichermilieu führte er ein Tagebuch, das er später, ermuntert durch Felix Hollaender, zu dem Roman Vagabonden (später unter: Vagabunden. Ein autobiographischer Roman) umarbeitete. Mit diesem ersten und echten deutschen, halb autobiographischen Landstreicherroman hatte er großen Erfolg, so dass er ab 1900 bis zu seinem Tod als freier Schriftsteller in Berlin leben konnte. Hans Ostwald blieb seiner Absicht, unsere Kultur von unten zu beleuchten, in allen seinen folgenden Werken verpflichtet. So wurde er zu einem der produktivsten Chronisten der unteren sozialen Klassen und gesellschaftlichen Randgruppen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sowie zu einem der wichtigsten populärwissenschaftlichen Kulturhistoriker Berlins. Bedeutend für die Schaffung eines eigenständigen sozialen deutschen Chansons war die Sammlung der Lieder aus dem Rinnstein, in der die Ausgestoßenen der Gesellschaft mit ihren meist anonymen Liedern zu Wort kamen. Hier wurden Sprachschichten für die Lyrik erschlossen, die bisher auch in den Volksliedersammlungen nicht vertreten waren. Zwischen 1904 und 1908 betrieb er das größte Projekt zur Stadtforschung im deutschsprachigen Raum, dessen Ergebnisse er in Form einer fünfzigbändigen Buchreihe unter dem Titel »Großstadt-Dokumente« herausgab. Die einzelnen Bände dieser Reihe verfassten zahlreiche namhafte Autoren, Fachleute und Journalisten wie Julius Bab oder Max Winter. [Wikipedia]

 

 


 

 

 

 

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