Einzeltitel

 

Verne_Kurier

Jules Verne
Der Kurier des Zaren

Autorisierte Ausgabe
Mit Illustrationen von Jules Férat

452 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 89 Abbildungen
Euro 38,90 [D]
ISBN 978-3-96662-062-8

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Jule Vernes bester Roman in einer reich
und kongenial von Férat illustrierten Ausgabe


 

Zum Text

Das Buch wird von Kritikern als eines der besten Werke von Jules Verne bezeichnet. Im Gegensatz zu den sonst sehr nüchternen techniklastigen Werken von Verne zeichnet es sich durch einen lebendigen Stil sowie eine anschauliche Landschaftsschilderung aus.

Der Text des Neusatzes folgt der ersten deutschen Ausgabe von 1876, die unter dem Titel »Der Courier des Czar« im Verlag A. Hartlebens erschienen ist. Die Illustrationen von Jules Férat sind der französischen Ausgabe »Michel Strogoff«, Paris 1905, entnommen. Die anonyme Übersetzung wurde behutsam mit der alten deutschen Rechtschreibung modernisiert, einige russische Namen der gängigen Schreibweise angepaßt, die wörtliche Rede in Paranthese gesetzt.

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© Boer Verlag

Inhalt

Die Handlung spielt in Rußland. Erzählt wird die Geschichte des Sibiriers Michael Strogoff, eines Offiziers, der als Kurier im Dienste des Zaren steht. Als infolge eines Aufstands der Tataren in Sibirien die Telegraphieverbindungen unterbrochen sind, erhält Strogoff den Befehl, eine Depesche nach Irkutsk zu bringen. Mit der Nachricht soll der Großfürst, der Bruder des Zaren, vor dem Verräter Iwan Ogareff gewarnt werden. Ogareff will sich am Bruder des Zaren rächen, weil der ihn, als er noch Offizier war, persönlich degradierte. Nun hat sich Ogareff und sein Heer von Gesetzlosen mit dem des Tatarenfürsten Feofar Khan zusammengetan. Strogoff ist ein athletischer Sibirier, von herausragenden Körperkräften und bestem Charakter, und er ist ein tapferer Soldat, der seine einfachen Wurzeln nicht vergessen hat. Er liebt innig seine Mutter und sein Vaterland. Wegen der herumstreunenden räuberischen Tataren kann Michael Strogoff nicht in offizieller Mission, sondern nur inkognito als Kaufmann (Tuchhändler) Nikolaus Korpanoff reisen. Mit der Eisenbahn, per Dampfschiff, mit Pferd und Wagen und zu Fuß macht sich Strogoff auf den gefährlichen Weg durch Sibirien. Auf dem Weg lernt er die junge Nadja Fedor kennen, die ebenfalls nach Irkutsk unterwegs ist. Sie will bei ihrem Vater bleiben, der dort in der Verbannung lebt. Außerdem macht Strogoff die Bekanntschaft zweier Kriegsberichterstatter, des Briten Harry Blount vom Londoner »Daily Telegraph« und des Franzosen Alcide Jolivet aus Paris, die ebenfalls nach Sibirien unterwegs sind, um von der Tatarenrebellion zu berichten. Strogoff hat ein Abenteuer nach dem anderen zu bestehen, und dass Ogareff seinen Auftrag kennt, macht die Sache für ihn noch gefährlicher.

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© Boer Verlag

Die Reiterarmee der Tataren fällt in die weiten Ebenen Westsibiriens ein. Es gelingt ihnen durch Zufall, Strogoffs Mutter gefangen zu nehmen. Die verschlagene Zigeunerin Sangarre, die die Geliebte und Helferin des verräterischen Ogareff ist, schöpft Verdacht. Strogoff, der sich ebenfalls im Lager befindet, wird identifiziert, indem seine Mutter durch Auspeitschen gequält wird. Er enttarnt sich und wird dem Führer der Tataren präsentiert. Ohnmächtig muss Nadja, die inzwischen ihre Liebe zu Michael entdeckt hat, zusammen mit Michaels Mutter ansehen, wie Strogoff durch ein glühendes Schwert geblendet wird. Die Tataren erbeuten Strogoffs Legitimation, damit scheint Irkutsk verloren zu sein. Der gequälte und gedemütigte Strogoff wird in der Weite des Landes ausgesetzt. Mit Nadja als Führerin nimmt er jedoch den weiten Weg nach Osten wieder auf. Ogareff schleicht sich als Strogoff in die belagerte Stadt Irkutsk ein. Er lauert auf den richtigen Augenblick, um den Bruder des Zaren zu töten und die Stadt für die Tataren zu öffnen. Ogareff will Nadja töten, damit diese seine Tarnung nicht aufdeckt. Strogoffs Augen haben sich auf der langen Reise erholt, schwimmend im brennenden Fluss bemerkt er, dass er das Licht der Flammen durch den Verband, der seine Augen bedeckt, hindurch wahrnehmen kann, und reißt sich überglücklich den Verband ab. Die Tränen, die er für seine verzweifelte Mutter vergoss, haben ihn vor der versengenden Hitze des glühenden Schwertes geschützt. Strogoff stellt sich Ogareff zum Kampf. Strogoff kann Ogareff besiegen, seine wahre Identität offenbaren und seinen Auftrag ausführen.

Der Autor

Verne

Jules Verne (1828-1905), französischer Schriftsteller, gilt als einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur. Verne wuchs im Reederviertel der Hafenstadt Nantes auf und verbrachte seine Schulzeit auf katholischen Privatschulen seiner Heimatstadt. 1846 ging er zum Jurastudium nach Paris. Schon als Student begann er zu schreiben und pflegte den Kontakt zu Literaten wie Alexandre Dumas. Nach Abschluß des Studiums wurde er 1852 Sekretär des Intendanten des Pariser Théâtre-Lyrique. Zugleich schrieb er weiterhin Erzählungen mit unterschiedlicher Thematik. 1859 und 1861 unternahm er mit dem befreundeten Komponisten Aristide Hignard Schiffsreisen nach Schottland und Norwegen, die ihm die Welt der Seefahrt erschlossen. 1862 lernte er den Jugendbuchverleger Pierre-Jules Hetzel kennen. Dieser brachte seinen ersten Science-Fiction-Reiseroman »Cinq semaines en ballon« (Fünf Wochen im Ballon) heraus. In den folgenden Jahren schrieb er zahlreiche Romane, u. a. »Voyage au centre de la Terre« (Reise zum Mittelpunkt der Erde, 1864), »De la Terre à la Lune« (Von der Erde zum Mond, 1865), »Autour de la Lune« (Reise um den Mond, 1869), »Vingt mille lieues sous les mers« (Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer, 1869). 1872 kam als sein größter Erfolg »Le Tour du monde en 80 jours« (Reise um die Erde in 80 Tagen) heraus. 1876 erschien der in Sibirien spielende Abenteuer-Politkrimi »Michel Strogoff« (Der Kurier des Zaren). 1888 begann er, sich kommunalpolitisch zu betätigen, und wurde mehrfach in Amiens in den Stadtrat gewählt, wobei er zunächst eher der linken, später der rechten Mitte angehörte und sich für Stadtplanung und das städtische Theater engagierte. Am 17. März 1905 erlitt Jules Vernes einen Diabetesanfall und starb einige Tage später. [Wikipedia]

Der Illustrator

Jules Férat (1829-1890) war ein gefragter französischer Illustrator. Er illustrierte unter anderem Werke von Jules Verne, Edgar Allan Poe und Victor Hugo.

 


 

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