Einzeltitel

 

Zech_Grab

Paul Zech
Das Grab der Welt

Eine Passion wider den Krieg auf Erden

160 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Euro 26,00 [D]
ISBN 978-3-946619-88-8

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Zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs bringt
der Verlag Neudrucke von Paul Zech, der in seinen Prosa-
und Lyriktexten in expressionistischer Manier seine
Fronterlebnisse schildert.

 


Der Text

Der Autor im Vorwort: Das Erscheinen dieses, Mittsommer 1918 abgeschlossenen, Buches war für den Oktober desselben Jahres vorgesehen. Der Zensor des »Oberkommandos in den Marken« war aber andrer Ansicht und verbot die Veröffentlichung. Vielleicht, durch die morbide Brille seines Gehirns gesehen, mit Recht. Denn immer noch war Krieg auf Erden. Und heute? In Paris donnern Haubitzen den Frieden ein. Wirklich Frieden auf Erden, solange diese Erde steht? Wir haben Grund genug, zu zweifeln. Was uns darum nicht behindern kann, gegen den Krieg auf Erden zu sein. Auch dort, wo man irrwähnt: Kain habe seinen Bruder Abel zu Recht erschlagen. Ich widme diese Passion jenen Menschen, die Verantwortungsgefühl genug haben, Mörder nicht zu ehren.

Der vorliegende Neudruck folgt der dritten Auflage Hamburg u. Berlin 1919, erschienen im Hoffmann & Campe Verlag.

Inhalt

Die Überschriften im Inhaltsverzeichnis wurden den Textanfängen entnommen.
Das Erscheinen | Menschenleer | Von dem Weiler R. | Nach 14 Wochen Anspannung | Auf der langen vielfach gekrümmten Chaussee | Ja, es gibt noch ein paar Weiler hier | Hinter dem schmutzigen Quartierdorf | Jeden Nachmittag | Der dunstige Osten | Es war ein Artillerie-Unterstand auszuheben | In der Septembermitte | Vierzehn Winterwochen | Wir waren fünf Stunden ohne Wasser | Es war in der Mai-Mitte | Der Laufgraben | Von den schwarzen | Es war im Oktober-Anfang | Sie war in die kellerfeuchten Wohnungen | Requiem | Im Anfang war der Frieden

Zum Autor

Paul Zech (1881–1946), geboren in Westpreußen, aufgewachsen in Elberfeld; gab sein Studium auf und arbeitete ab 1902 in belgischen und französischen Bergwerken. Nach seiner Heirat 1904 war er bis 1909 in Bergwerken in Bottrop und Hamm beschäftigt. 1912 zog er mit seiner Familie nach Berlin, wo er bis 1933 als Redakteur, Dramaturg, Werbeleiter und Bibliothekar arbeitete. 1913-20 war er Mitherausgeber der Zeitschrift »Das neue Pathos«. 1933 floh er über Prag und Paris nach Südamerika. (Quelle: Killy Literaturlexikon) Nach Beginn des Krieges 1914 verfasste auch Zech patriotische Gedichte und meldete sich freiwillig zum Militär. Von 1915 bis 1918 kam er an der Ost- und Westfront zum Einsatz und erhielt 1916 das Eiserne Kreuz. 1919 erschien die aus vergangenen Jahren verfassten Tagebuchaufzeichnungen »Das Grab der Welt. Eine Passion wider den Krieg«. Im gleichen Jahr erschienen viele Texte Zechs in der Anthologie »Menschheitsdämmerung« von Kurt Pinthus und eine erweiterte Neuauflage von »Der schwarze Baal«.

 

 


 

 

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