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Stefan Zweig
Marie Antoinette

Bildnis eines mittleren Charakters

624 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 10 Abbildungen
Euro 38,00 [D]; 38,80 [A]
ISBN 978-3-946619-09-3

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Marie Antoinettes Leben als Königin von Frankreich
und ihre Größe im Angesicht des Todes

 


Kurzdarstellung

Stefan Zweig beschreibt Marie Antoinette als eine typische hochadlige Prinzessin, die von ihrer Mutter Maria Theresia und ihrem Bruder Joseph zu einer dynastisch orientierten Grundhaltung gedrängt wurde, um die Interessen des Hauses Habsburg auch als Königign von Frankreich zu vertreten. Ihre Jugend, ihr geringes politisches Verständnis, nicht zuletzt ihre Verschwendungssucht machten sie zum Spielball einer kleinen intriganten Adelsclique. Jedoch legt Stefan Zweig den Schwerpunkt auf den Reifungsprozess, den sie durch die Flucht, den Prozess vor dem Revolutionstribunal und das drohende Todesurteil durchmachte. Ihre letzten Tage werden somit zu einem menschlich anrührenden Geschehen, mit dem der Autor zeigt, dass auch ein mittelmäßiger Charakter in extremen Lebens­situation zu ungeahnter Größe emporsteigen kann.

Der Text folgt der Erstausgabe von 1932 und wurde komplett neu gesetzt und geprüft.

Inhalt

Einleitung | Ein Kind wird verheiratet | Geheimnis des Alkovens | Debüt in Versailles | Der Kampf um ein Wort | Die Eroberung von Paris | Le Roi est mort, vive le Roi! | Bildnis eines Königspaares | Königin des Rokoko | Trianon | Die neue Gesellschaft | Der Bruder besucht seine Schwester | Mutterschaft | Die Königin wird unbeliebt | Der Blitzschlag ins Rokokotheater | Die Halsbandaffäre | Prozeß und Urteil | Das Volk erwacht, die Königin erwacht | Der Sommer der Entscheidung | Die Freunde fliehen | Der Freund erscheint | War er es, war er es nicht? | Die letzte Nacht in Versailles | Der Leichenwagen der Monarchie | Selbstbesinnung | Mirabeau | Die Flucht wird vorbereitet | Die Flucht nach Varennes | Die Nacht in Varennes | Rückfahrt | Einer betrügt den andern | Der Freund erscheint zum letzten Mal | Die Flucht in den Krieg | Die letzten Schreie | Der zehnte August | Der Temple | Marie Antoinette allein | Die letzte Einsamkeit | Die Conciergerie | Der letzte Versuch | Die große Infamie | Der Prozeß beginnt | Die Verhandlung | Die letzte Fahrt | Die Totenklage | Zeittafel | Nachbemerkung

Zum Autor

Stefan Zweig (1881-1942), deutsch-jüdischer Abstammung, ist einer der bekanntesten österreichischen Schriftsteller und ein Klassiker der Moderne. 1934 floh er vor den Nazis über England nach Brasilien, blieb aber stets seiner alten Heimat gefühlsmäßig und sprachlich verbunden. Vor allem Zweigs Prosawerke und romanhafte Biografien finden bis heute ein breites Publikum. Das Gesamtwerk zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Novellen (Schachnovelle, Der Amokläufer etc.) und historisch basierten Erzählungen aus. So finden historische Persönlichkeiten von Ferdinand Magellan, Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Napoleon Bonaparte, Georg Friedrich Händel, Maria Stuart, Joseph Fouché bis Marie Antoinette in einer stark subjektiv personalisierten Geschichte Eingang in Zweigs Werk.

 

 

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