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George Duby u.a.
Liebe und Sexualität

Aus dem Französischen übersetzt
von Michael von Killisch-Horn
und Reinhard Kuh

296 Seiten, Broschur
Euro 38,00 [D]; 39,10 [A]; SFr 39,80
ISBN 978-3-924963-39-2

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Eine eindrucksvolle Dokumentation mit vielen Bildern
und geschichtlichen Zeugnissen, präsentiert von den
bekanntesten französischen Historikern der »Nouvelle école«


Kurzdarstellung

George Duby zum Thema des Buches:
Die Zeitschrift L’Histoire sieht ihre Aufgabe in der Verbreitung der neusten Resultate französischer Geschichtsforschung. Sie vermittelt einem breiten Publikum, was in den Forschungszentren hinter verschlossenen Türen erarbeitet wird. Sie enthüllt die Kuriositäten der Historiker in bezug auf die Kuriositäten der Öffentlichkeit. Es ist somit bemerkenswert, daß diese Zeitschrift im Jahre 1984 eine Sondernummer herausgab, die sich ganz dem Thema »Liebe und Sexualität« widmete.

Inhalt

Georges Duby, Vorwort

1. Die Liebe in Freiheit
Jean Bottéro, Alles begann in Babylon
Claude Mossé, Sappho aus Lesbos
Maurice Sartre, Die Homosexualität im antiken Griechenland
Paul Veyne, Die Homosexualität in Rom
Catherine Salles, Die Prostituierten Roms
Jacques Solé, Der Troubadour und die Liebe als Passion
François Lebrun, Die Anfänge der Geburtenkontrolle
Philippe Ariès, Empfängnisverhütung einst
Alain Corbin, Die Faszination des Ehebruchs

2. Das Paar
Jean Bottéro, Adam und Eva: das erste Paar
Paul Veyne, Die Ehe des römischen Paars
Jacques le Goff, Die Verfemung der Lust
Michel Sot, Die Entstehung der christlichen Ehe
Georges Duby, Die Frau, die Liebe und der Ritter
Daniel Roche, Ein Bett für zwei
Pierre Darmon, Die Prozesse wegen sexueller Impotenz im 17. Jahrhundert
Alain Corbin, Die kleine Bibel für junge Eheleute
Arlette Lebigre, Der lange Weg der Scheidung

3. Lust und Leiden
Guy Chaussinand-Nogaret, Hat Sade wirklich existiert?
Anne-Marie Moulin und Robert Delort, Syphilis: Die amerikanische Krankheit?
Francoise Thébaud, Die Angst im Bauch
Roger-Henri Guerrand, Nieder mit der Masturbation!
Michel Rey, Geburt einer Minderheit

Zu den Autoren

Bild von Georges DubyGeorges Duby, Professor an der Universität Aix-Marseille, seit 1970 Lehrstuhl für mittelalterliche Gesellschaftsgeschichte am Collège du France. Als Nachfolger von Marc Bloch bemühte er sich um das Verständnis der feudalen Gesellschaft im Mittelalter. Sein Forschungsschwerpunkt lag dabei auf den ökonomischen Beziehungen und den Machtstrukturen in den verschiedenen europäischen Landschaften. Sein Interesse gilt ebenso den kreativen künstlerischen Kräften, der Darstellung sozialer Organisationen, den Verwandtschaftsbeziehungen und der praktischen Ethik der Ehebeziehung. Zahlreiche Veröffentlichen in Frankreich, die auch zumeist ins Deutsche übersetzt wurden, wie etwa die inzwischen zum Standardwerk avancierte Geschichte des privaten Lebens (frz. 1986, dt. 1991), gemeinsam mit Philippe Ariès und Roger Chartier. (Foto: © Édition du Seuil, Paris)

Philippe Ariès, 1914-1984; er gehörte zu jenem Kreis von Forschern, die unermüdlich die Geschichtsschreibung in Frankreich erneuerten. Er gab gemeinsam mit George Duby und Roger Chartier die inzwischen zum Standardwerk avancierte Geschichte des privaten Lebens heraus (frz. 1985, dt. 1991).

Jean Bottéro, Direktor der École pratique des hautes études (Assyrologie); Veröffentlichungen zu Themen der antiken und orientalischen Religionsgeschichte.

Guy Chaussinand-Nogaret, lehrt an der École des hautes études (Sozialwissenschaften); Biographien berühmter Revolutionäre wie Mirabeau (1982) und Madame Roland (1985).

Alain Corbin geb. 1936, Professor für französische Geschichte des 19. Jahrhunderts an der Universiät Paris-Sorbonne; Hauptforschungsgebiet sind die Geschichte der Landwirtschaft im 19. Jahrhundert, die Sexualität und das gesellschaftlich Imaginäre.

Pierre Darmon, Historiker am Forschungsinstitut CBRS. Zahlreiche Veröffentlichungen über sexuelle Mythen.

Robert Delort, Literaturwissenschaftler und Historiker, Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Paris, seit 1986 an der École normale supérieur sowie an der Universität Genf. Redaktionsmitglied der Zeitschrift L'Histoire.

Roger-Henri Guerrand, emeritierter Professor der École d'architecture de Paris-Belleville. Erforscht die Geschichte des sozialen Lebens aus heutiger Sicht.

Arlette Lebigre, Professorin an der Universität Paris-Sud, zuletzt an der Universität Clermont-Ferrand. Dort hat sie sich ganz auf Rechtsgeschichte spezialisiert.

François Lebrun, emeritierter Professor der Universität Rennes und Mitglied der Rekation von L'Histoire. Schwerpunkt seiner Forschung sind die Demographie und die geistigen Strömungen des Ancien Régime.

Jacques Le Goff, Direktor an der École des hautes études für Sozialwissenschaften (deren Präsident er von 1972 bis 1977 war). Zahlreiche Veröffentlichungen zu verschiedenen Themen des Mittelalters.

Claude Mossé, Professorin an der Universität Paris, wo sie griechische Geschichte lehrt. Ständige Veröffentlichungen in der Zeitschrift L'Histoire und in der Reihe Points Histoire.

Anne-Marie Moulin, Leiterin am Forschungszentrum CNRS für Geschichte und Philosophie der Wissenschaften, spezialisiert auf parasitärologische und tropische Krankheiten. Zahlreiche Veröffentlichungen über die Geschichte der Philosophie und der Medizin.

Michel Rey, forscht am europäischen Forschungsinstitut Florenz und beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema Liebe zur Zeit der Renaissance.

Daniel Roche, Professor an der Universität Paris und Direktor an der École des hautes études (Sozialwissenschaften). Autor mehrerer Bücher über die Aufklärung und die Geschichte der Gesellschaftsentwicklung.

Catherine Salles, Honorarpropessorin an der Universität Paris-Nanterre.

Maurice Sartre, Professor für Alte Geschichte an der Universität von Tours; Spezialgebiet: die greichisch-römische Zeit des Vorderern Orients.

Jacques Solés‚ Professor für Sozialwissenschaften an der Universität Grenoble.

Michel Slot, Spezialist für Bistumsgeschichte, Honorarprofessor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Paris-Nanterre und Mitarbeiter am CNRS.

Françoise Thébaud, Professorin an der Universität Lyon, Schwerpunkt: Geschichte der Frauen.

Paul Veyne, Professor am Collège de France, einer der wichtigsten Vertreter der »neuen Historiker« in Frankreich. Zahlreiche Publikationen über das Privatleben und die römische Geschichte. Viele seiner Bücher wurden inzwischen ins Deutsche übersetzt; Mitautor der Histoire de la vie privée (1985).

Theodore Zeldin, Professor am St. Antony's College in Oxford.

 

 

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