Einzeltitel

 

Droysen_Alexander

Johann Gustav Droysen
Geschichte Alexanders des Großen

560 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 1 Abbildung
Euro 58,00 [D]
ISBN 978-3-946619-79-6

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Schon mit der Erstausgabe dieses Werkes hatte sich
Droysen in der Historikerzunft einen Namen gemacht.


Aus dem Vorwort

»Der Name Alexander bezeichnet das Ende einer Weltepoche, den Anfang einer neuen. Die zweihundertjährigen Kämpfe der Hellenen mit den Persern, das erste große Ringen des Abendlandes mit dem Morgenlande, von dem die Geschichte weiß, schließt Alexander mit der Vernichtung des Perserreiches, mit der Eroberung bis zur afrikanischen Wüste und über den Jaxartes, den Indus hinaus, mit der Verbreitung griechischer Herrschaft und Bildung über die Völker ausgelebter Kulturen, mit dem Anfang des Hellenismus. Die Geschichte kennt kein zweites Ereignis so erstaunlicher Art; nie vorher und nachher hat ein so kleines Volk so rasch und völlig die Übermacht eines so riesenhaften Reiches niederzuwerfen und an Stelle des zertrümmerten Baues neue Formen des Staaten- und Völkerlebens zu begründen vermocht.« (Droysen)

Der Autor

Johann Gustav Droysen (1808-1884), bedeutender deutscher Historiker und Geschichtstheoretiker, saß 1848/49 er in der Frankfurter Nationalversammlung und gehörte dem wichtigen Verfassungsausschuss an. Nach dem Gymnasium studierte er Philosophie und Philologie in Berlin bei Hegel, Boeckh und Lachmann. 1835 wurde er außerordentlicher Professor an der Friedrich­Wilhelms­Universität Berlin, 1840 Professor an der Universität Kiel, 1851 in Jena und seit 1859 wieder an der Universität Berlin. Droysen stellte sich bereits mit seinem Erstlingswerk, der Geschichte Alexanders des Großen, 1833 in die erste Reihe der Historiker seiner Zeit. Später arbeitete Droysen vornehmlich auf dem Gebiet der neueren Geschichte. Seine Geschichte der preußischen Politik (1855-1886) ist die umfassendste Darstellung der preußisch­kleindeutschen Geschichtsidee. Droysen gehörte nicht direkt zur Schule Heinrich von Sybels und Heinrich von Treitschkes, verstand aber die Aufgabe der Geschichtswissenschaften in einem ähnlichen Sinne. Droysen gehörte der Königlich Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Leipzig und der Preußischen Akademie der Wissenschaften an. Als Geschichtstheoretiker hat Droysen zudem die Grundlage für die hermeneutische Methodik in den modernen Geschichtswissenschaften gelegt. Die quellenkritische Methode, die von weitreichendem Einfluss auf die Historiographie war, geht auf Droysen und Barthold Georg Niebuhr zurück. Zu Droysens bedeutendsten Studenten zählt Friedrich Meinecke. [Quelle: Wikipedia]

Inhalt

Erstes Buch
Erstes Kapitel: Die Aufgabe – Der Gang der griechischen Entwicklung – König Philipp II. und dessen Politik – Der Korinthische Bund von 338 – Das Perserreich bis Dareios III.| Zweites Kapitel: Das makedonische Land, Volk, Königtum – König Philipps II. innere Politik – Der Adel, der Hof – Olympias – Alexanders Jugend – Zerwürfnis im Königshause. Attalos – Philipps II. Ermordung | Drittes Kapitel: Gefahren von außen – Der Zug nach Griechenland 336 – Erneuerung des Bundes von Korinth – Das Ende des Attalos – Die Nachbarn im Norden – Feldzug nach Thrakien, an die Donau, gegen die Illyrier – Zweiter Zug nach Griechenland – Zerstörung Thebens – Zweite Erneuerung des Bundes von Korinth

Zweites Buch
Erstes Kapitel: Die Vorbereitungen zum Kriege – Das Münzwesen – Die Bundesverhältnisse des Königtums – Die Armee – Übergang nach Asien – Schlacht am Granikos – Okkupation der Westküste Kleinasiens – Eroberung von Halikarnaß – Zug durch Lykien, Pamphylien, Pisidien – Organisation der neuen Gebiete | Zweites Kapitel: Persische Rüstungen – Die persische Flotte unter Memnon und die Griechen – Alexanders Marsch über den Tauros – Okkupation Kilikiens – Schlacht bei Issos – Das Manifest – Aufregung in Hellas – Die Belagerung von Tyros – Die Eroberung Gazas – Okkupation Ägyptens | Drittes Kapitel: Die persischen Rüstungen – Alexanders Marsch nach Syrien, über den Euphrat, nach dem Tigris – Schlacht bei Gaugamela – Marsch nach Babylon – Besetzung von Susa – Zug nach Persien – Brand von Persepolis | Viertes Kapitel: Aufbruch aus Persepolis – Dareios’ Rückzug aus Ekbatana – Seine Ermordung – Alexander in Parthien und Hyrkanien – Das Unternehmen Zopyrions, Empörung Thrakiens, Schilderhebung des Agis, seine Niederlage, Beruhigung Griechenlands

Drittes Buch
Erstes Kapitel: Verfolgung des Bessos – Aufstand in Areia – Marsch des Heeres nach Süden, durch Areia, Drangiana, Arachosien bis zum Südabhang des indischen Kaukasus – Der Gedanke Alexanders und Aristoteles’ Theorie – Die entdeckte Verschwörung – Die neue Heeresorganisation | Zweites Kapitel: Alexander nach Baktra – Verfolgung des Bessos, dessen Auslieferung – Zug gegen die Skythen am Jaxartes – Empörung in Sogdiana – Bewältigung der Empörer – Winterrast in Zariaspa – Zweite Empörung der Sogdianer – Bewältigung – Rast in Marakanda – Kleitos’ Ermordung – Einbruch der Skythen nach Zariaspa. Winterrast in Nautaka – Die Burgen der Hyparchen – Vermählung mit Roxane – Verschwörung der Edelknaben – Kallisthenes’ Strafe | Drittes Kapitel: Das indische Land – Die Kämpfe diesseits des Indus – Der Übergang über den Indus – Zug nach dem Hydaspes – Der Fürst von Taxila – Krieg gegen den König Poros – Schlacht am Hydaspes – Kämpfe gegen die freien Stämme – Das Heer am Hyphasis – Umkehr | Viertes Kapitel: Die Rückkehr – Die Flotte auf dem Akesines – Der Kampf gegen die Maller – Alexanders Lebensgefahr – Die Kämpfe am unteren Indus – Abmarsch des Krateros – Die Kämpfe im Indusdelta – Alexanders Fahrt in den Ozean – Sein Abmarsch aus Indien

Viertes Buch
Erstes Kapitel: Der Abmarsch – Kämpfe im Lande der Oreiten – Zug des Heeres durch die Wüste Gedrosiens – Ankunft der Reste des Heeres in Karmanien – Nearchos in Harmozia – Zerrüttung im Reich – Strafgerichte – Rückkehr nach Persien – Zweite Flucht des Harpalos – Die Hochzeitsfeier in Susa – Neue Organisation des Heeres – Aufbruch nach Opis | Zweites Kapitel: Der Soldatenaufruhr in Opis – Heimsendung der Veteranen – Harpalos in Griechenland – Zersetzung der Parteien in Athen – Befehl zur Rückkehr der Verbannten – Harpalos’ Umtriebe in Athen, der Harpalische Prozeß – Die innere Politik Alexanders und ihre Wirkungen | Drittes Kapitel: Alexanders Zug nach Medien – Hephaistions Tod – Kampf gegen die Kossaier – Rückkehr nach Babylon – Gesandtschaften – Aussendungen ins südliche Meer, Rüstungen, neue Pläne – Alexanders Krankheit – Sein Tod

Zum Text

Der Text des vorliegenden Neusatzes folgt der der zweiten Auflage 1877/78 (von Droysen noch selbst redigiert), die auf der Grundlage der alten deutschen Rechtschreibung gemäß den editorischen Richtlinien der Ausgabe von 1952/53 modernisiert wurde. Entsprechend wurden die Anmerkungen bis auf wenige gekürzt und die Beilagen ganz aus dem Text herausgenommen.

 

 


 

 

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