Einzeltitel

 

Malory 1

Thomas Malory
König Arthus
und die Ritter der Tafelrunde

Erster Band

Mit Illustrationen von Arthur Rackham
Aus dem Englischen von Hedwig Lachmann

436 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 177 Abbildungen, davon 4 farbig
Format 13,5 x 20,5 cm
Euro 38,00 [D]
ISBN 978-3-96662-230-1

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Malory 2

Thomas Malory
König Arthus
und die Ritter der Tafelrunde

Zweiter Band

Mit Illustrationen von Arthur Rackham
Aus dem Englischen von Hedwig Lachmann

354 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 147 Abbildungen, davon 4 farbig
Format 13,5 x 20,5 cm
Euro 34,00 [D]
ISBN 978-3-96662-231-8

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Malory 3

Thomas Malory
König Arthus
und die Ritter der Tafelrunde

Dritter Band

Mit Illustrationen von Arthur Rackham
Aus dem Englischen von Hedwig Lachmann

388 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 170 Abbildungen, davon 6 farbig
Format 13,5 x 20,5 cm
Euro 34,00 [D]
ISBN 978-3-96662-232-5

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Die ewige Geschichte von Arthur und seinen Rittern in einer wunderbar illustrierten Ausgabe.

 


Zum Text

Der historische Kern der Artus-Geschichte dürfte in der Völkerwanderungszeit zu suchen sein, als sich die römischbritische Restbevölkerung nach dem Abzug der römischen Legionen gegen rebellische Angelsachsen zur Wehr setzen mußte. Allerdings ist keine Quelle aus so früher Zeit bekannt, die einen König Artus belegen würde; bei Gildas im 6. Jahrhundert trägt der Anführer der Briten vielmehr den römischen Namen Ambrosius Aurelianus. In den frühesten historischen Quellen, die Artus erwähnen, etwa der Historia Brittonum (»Geschichte der Briten«) aus dem späteren 9. Jahrhundert, taucht er dann als ein britischer Heerführer der Zeit um 500 n. Chr. auf. Erst aus dem Hochmittelalter sind ausführlichere Darstellungen bekannt. Als älteste überlieferte Artusgeschichte gilt die Historia Regum Britanniae (»Geschichte der Könige Britanniens«) des Geoffrey of Monmouth (um 1135). In der Folgezeit wurde die Artusgeschichte Gegenstand zahlreicher französischsprachiger höfischer Versepen und Prosaromane. Diese französisch-englische Artusepik befruchtete vom 12. bis zum 14. Jahrhundert die volkssprachlichen Literaturen fast ganz Europas. Zahlreiche Motive traten erst später hinzu, so die berühmte Tafelrunde erstmals in Waces Roman de Brut (Roman über Brutus) um 1190. Viele mittelalterliche Vorstellungen von ritterlichen Tugenden wurden von dem französischen Dichter Chrétien de Troyes um 1170 eingeführt.

Malory_Schwert_3

© Boer Verlag

Der Neusatz des Textes folgt der dreibändigen Ausgabe Leipzig 1913, erschienen im Insel Verlag. Die Illustrationen wurden der Ausgabe »The Romance of King Arthur and his Knights of the Round Table«, New York 1917 entnommen. Es gibt in allen 3 Bänden zusammen 15 größere schwarzweiße und 11 farbige Abbildungen. 60 weitere Illustrationen sind kleine Schnitte am Anfang der Kapitel, die sich zum Teil in den Bänden wiederholen.

Der Autor

Thomas Malory (um 1405-1471) war der Autor oder Herausgeber von »Le Morte d'Arthur« (Arthurs Tod). Es wird angenommen, dass er 1442 geadelt wurde und 1445 als Knight of the Shire für die Grafschaft Warwickshire ins englische Parlament kam. Während der Rosenkriege stand er wohl auf Seiten Lancasters. 1450 wurde er wegen Mordes, Raubes, Diebstahls sowie der Wilderei und Vergewaltigung angeklagt. Er verbrachte den größten Teil des folgenden Jahrzehnts im Gefängnis, wo er vermutlich ein Buch über die Artus -Sage verfaßte. Malory berichtete, daß er das Buch im neunten Jahr des Königs Eduard IV., also um 1470 fertiggestellt habe. Veröffentlicht wurde es 1485 postum durch William Caxton unter dem Titel »Le Morte d'Arthur«. Malory scheint Material aus einer französischen Quelle zur Verfügung gehabt zu haben. »Le Morte D'Arthur« brachte die verschiedenen Stränge der Artus-Legende in eine Prosa-Erzählung, die viele Kritiker für die beste ihrer Art halten. Zuletzt lebte er wahrscheinlich im Kloster Christ Church Greyfriars, wo er begraben ist.

Die Übersetzerin

Lachmann

Hedwig Lachmann (1865-1918), Schriftstellerin und Übersetzerin. Nachdem sie ihre Kindheit in Stolp und anschließend sieben Jahre in Hürben verbracht hatte, bestand sie fünfzehnjährig ihr Examen als Sprachlehrerin in Augsburg. Zwei Jahre später war Hedwig Lachmann Erzieherin in England. 1885 ließ sie sich in Dresden nieder. Nur zwei Jahre später arbeitete sie als Erzieherin und Sprachlehrerin in Budapest. Im Jahr 1889 zog sie nach Berlin. Von 1889 bis kurz vor ihrem Tod 1917 hielt sie Kontakt zum Friedrichshagener und zum Pankower Dichterkreis. Im Frühjahr 1901 begann ihr »Herzensbündnis« mit Gustav Landauer, im September desselben Jahresemigrierten sie gemeinsam nach England.

Der Illustrator

Rackham

Arthur Rackham (1867-1939), in London geboren wurde durch seine zahlreichen Buchillustrationen, insbesondere für Volksmärchen und andere Kinderbücher, bekannt. Ab 1892 begann er für »The Westminster Budget« als Reporter und Illustrator zu arbeiten. Seine ersten Buchillustrationen erschienen ein Jahr später. Von da an illustrierte er bis zu seinem Tod unzählige weitere Bücher wie »Alice im Wunderland«, Äsops »Fabeln« und Shakespeares »Ein Sommernachtstraum«. 1906 gewann Rackham die Goldmedaille der Weltausstellung in Mailand, eine weitere folgte 1911 anlässlich der internationalen Ausstellung von Barcelona. 1914 wurden seine Werke im Louvre ausgestellt. Arthur Rackham starb 1939 in seinem Haus an Krebs.

Rezension

Ethel M. Chadwick schreibt 1910 im 18. Band der »Dekorativen Kunst« über Arthur Rackham:
»In Rackhams Kunst ist seine unerschöpfliche Phantasie vielleicht am meisten zu bewundern. Er ist nie in Verlegenheit und niemals langweilig. Auch die unfehlbare Sicherheit der Hand und sein Vertrautsein mit allem, was in der weiten Natur lebt und webt, Kenntnisse, die er sich durch eifriges Studium in früher Jugend angeeignet hat, muß man anerkennen, und man freut sich immer wieder über den frischen Humor, der in vielen seiner Bilder steckt, der niemals derb wird, und der auch einen wesentlichen Zug in dem freundlichen Wesen des Meisters bildet. Seine Darstellungskraft verdient nicht weniger Lob als seine Erfindung. Alle seine Arbeiten zeigen eine technische Vollkommenheit und einen Gefühlsgehalt, wie sie nur den größten Künstlern eigen sind. Das gilt von allem, was Rackham macht, sei es nun Aquarell, Federzeichnung oder jene farbigen Zeichnungen, die er bei seinen Buchillustrationen mit besonderer Vorliebe und mit so großem Erfolge verwendet. Er hat es da zu jener technischen Höhe gebracht, die in jeder Kunst zu erreichen ist, und bei der der Künstler Hand und Auge so beherrscht, daß er jeden Gedanken, jedes Traumbild wiederzugeben weiß. Daran ist auch der wahre Meister zu erkennen, daß die Schwierigkeiten seiner Kunst, die doch immer zu überwinden sind, dem Auge des das fertige Werk betrachtenden Beschauers unsichtbar bleiben. Rackham verdankt dem gründlichen Naturstudium seiner Jugend die Erwerbung seiner erstaunlichen Technik; ohne diese tiefe Naturkenntnis wäre es ihm nie möglich gewesen, jene wunderbaren Grotesken zu erfinden, die in seiner Kunst eine so große Rolle spielen. Denn unter der Unglaublichkeit all dieser phantastischen Schöpfungen Rackhams ruht doch immer eine tiefe Naturtreue. Jene fabelhaften Elfen und Kobolde sind, außer in ihrer körperlichen Erscheinung, ja so wunderbar natürlich und mit so viel innerer Wahrhaftigkeit geschaffen, daß sie auch den Beschauer zu überzeugen vermögen. Das macht die Kunst Rackhams wahr und ernst; mögen seine Bilder, oberflächlich betrachtet, auch verrückt sein, und es wäre unrecht, in ihnen nur hübsche Bildchen zu sehen. Die Lebendigkeit der Bewegung und all die menschlichen Leidenschaften und Gemütsregungen, Freude, Schmerz, Glück, Trauer, Sehnsucht und was er sonst in seinen verzauberten Märchenbildern darzustellen liebt, verleihen diesen Geschöpfen seiner Phantasie inneres Leben, machen sie ewig wahr, ewig frisch und ewig schön.«

[Alle Texte und Porträts aus der Wikipedia]

 

 


 

 


 

 


 

 

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