Einzeltitel

 

Hugo_Arbeiter

Victor Hugo
Die Arbeiter des Meeres

Mit Illustrationen berühmter zeitgenössischer
Maler und Illustratoren

Einzig rechtmäßige, autorisierte
deutsche Übersetzung

408 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 13 Abbildungen
Euro 36,00 [D]
ISBN 978-3-96662-055-0

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Der heldenhafte Kampf Gilliatts gegen die ungezügelte Kraft der Elemente

 


Zum Text

»Die Arbeiter des Meeres« auch »Das Teufelsschiff« (im Original: Les Travailleurs de la mer) ist ein Roman von Victor Hugo aus dem Jahre 1866. Schauplatz ist die Insel Guernsey im Ärmelkanal, auf der Hugo während seines Exils im Hauteville House lebte und wo er umfangreiche Studien der Geographie, Natur und Bevölkerung der Insel betrieb. Der Roman spielt um 1820 auf Guernsey. Erzählt wird die melodramatische Geschichte des Fischers Gilliat, der in Déruchette, die Nichte des Reeders Lethierry verliebt ist. In einem dramatischen Kampf mit den Naturgewalten gelingt es dem Helden, die kostbare Maschine eines Schiffs des Reeders, das durch Sabotage in Seenot geraten ist, zu bergen. Als er erfährt, dass Déruchette einen anderen liebt, den der Onkel als Bewerber ablehnt, verhilft er selbstlos dem jungen Paar zur Flucht. [Wikipedia]

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© Boer Verlag

Der Text folgt der Ausgabe Berlin 1866, erschienen im Verlag Otto Janke. Die Illustrationen stammen aus der Ausgabe »Toilers of the Sea«, 2 vols., Cambridge 1866. Die Rechtschreibung der älteren anonymen Übersetzung wurde gemäß den Regeln der Alten deutschen Rechtschreibung behutsam modernisiert.

Zum Autor

Bild Victor Hugo

Victor Hugo (1802–1885) war einer der berühmtesten und erfolgreichsten französischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, der sich vehement für die unterpriviligierten Schichten der Gesellschaft einsetzte. Vor allem sein Roman »Die Elenden« (Les misérables) greift das Thema der damaligen Ungerechtigkeiten in der französischen Gesetzgebung und Rechtsprechung auf. Mit diesem Roman erlangte Victor Hugo Weltruhm. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit betätigte er sich als literarischer und politischer Publizist. Mehrfach war er als Angehöriger der Pairskammer oder als Abgeordneter oder Senator unmittelbar politisch aktiv. Neben Molière, Voltaire oder Balzac gilt er vielen Franzosen als ihr größter Autor überhaupt. Sein Schaffen kann teils der Romantik, teils dem Realismus zugeordnet werden. [Bildquelle: Wikipedia]

Inhalt

Er ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil, »Auf See«, wird erzählt, wie ein Bataillon Pariser Regierungstruppen, die unter General Antoine Joseph Santerre zur Bekämpfung gegenrevolutionärer Aufständischer ausgezogen sind, einen Wald in der Bretagne durchkämmen und dabei auf die Witwe Michelle Fléchard mit ihren drei kleinen Kindern stoßen. Obwohl ihr Mann auf Seiten der katholisch-royalistischen Aufständischen fiel, nehmen sie sie als Marketenderin auf. Das folgende Buch erzählt, wie der bretonische Adlige Lantenac incognito von Jersey aus auf einer Korvette der Konterrevolutionäre in See sticht, die ihn nach Frankreich bringen soll, wo er die Führung im Aufstand der Vendée übernehmen soll. Durch eine Kanone, die sich losgerissen hat, wird das Schiff beschädigt und kommt von Kurs ab, sodass die Korvette von einem republikanischen Geschwader entdeckt wird. Bevor das Gefecht beginnt, lässt sich Lantenac von dem Matrosen Halmalo, dessen Bruder er kurz zuvor hat hinrichten lassen, an Land rudern. Halmalo will ihn eigentlich ermorden, unterwirft sich ihm aber, als er erfährt, dass sein Passagier sein ehemaliger Lehnsherr ist. In der Nähe von Mont-Saint-Michel gehen sie an Land, und nachdem Lantenac Halmolo beauftragt hat, die Nachricht von seiner Ankunft in der Bretagne zu verbreiten, trennen sie sich. Lantenac wird bereits auf Steckbriefen gesucht, die der Kommandant der Revolutionstruppen Gauvain, ein Neffe Lantenacs, ausgestellt hat, doch der Bettler Tellmarch versteckt ihn. Am nächsten Morgen findet sich Lantenac von Bauern umzingelt, die ihn aber nicht ausliefern, sondern ihm als ihrem Anführer zujubeln. Nach einem Sieg der Aufständischen über das Pariser Bataillon, mit dem der Roman begann, lässt Lantenac alle Gefangenen einschließlich der Frauen füsilieren, die drei Kinder Michelle Fléchards werden als Geiseln mitgenommen. Sie selbst wird von dem heilkundigen Tellmarch gerettet, der bedauert, Lantenac geholfen zu haben.

Die Illustratoren

François Flameng (1856-1923). Mit Unterstützung seines Vaters kam Flameng in seiner Heimatstadt an die École des Beaux-Arts und wurde dort zusammen mit Pierre Hédouin Schüler von Alexandre Cabanel. 1905 berief man Flameng als Dozent an die Académie des Beaux-Arts. Einige Jahre später wurde er dort Mitglied und später zeitweise Präsident. Er avancierte im Ersten Weltkrieg zu einem der bedeutendsten offiziellen Kriegsmaler Frankreichs.

Victor Gilbert (1847-1933), französischer Genremaler, war ab 1860 Lehrling bei einem Dekorationsmaler. Danach wurde er Schüler von Émile Adan, Jules Gabriel Levasseur und Charles Busson. Er debütierte 1873 im Salon »des artistes français«. Er gewann eine Medaille der zweiten Klasse im Salon von 1880 und eine Silbermedaille auf der Weltausstellung Paris 1889. Er stellte seine Bilder auch im Münchner Glaspalast aus. 1914 wurde er Mitglied der Société des Artistes Français. 1897 wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt und erhielt 1926 den Léon-Bonnat-Preis.

Ernest Ange Duez (1843-1896), Schüler von Isidore Pils und Carolus-Duran, war ein französischer Porträtmaler und berühmter Illustrator. Ab 1868 stellte er regelmäßig im Salon aus. Er wurde zweimal (1874 und 1879) mit den Medaillen erster und dritter Klasse ausgezeichnet. 1880 wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Er war eines der achtzehn Gründungsmitglieder der Société Nationale des Beaux-Arts im Jahr 1890 und Präsident der Société des Amis des Arts im Departement Eure.

Besprechung in der »Gartenlaube« (Jg. 1866, Heft 14, S. 223–224)

Victor Hugos neuester Roman, »Die Meeresarbeiter« (Les Travailleurs de la mer), dessen erste Bände vor wenigen Wochen erschienen sind, ist das Tagesereignis von Paris und hat die öffentliche Aufmerksamkeit wieder in höherem Maße auf den »Einsiedler von Guernsey« – dies ist die gegenwärtig beliebte Bezeichnung für den Dichter – gerichtet … Er ist dem Cultus des »edlen Gänsekiels« treu geblieben, seine Schrift aber ist kaum leserlich; er streicht viel aus und unterwirft sein Manuskript zahllosen Korrekturen und Abänderungen. Zuweilen schleichen sich auch mitten in den Text kleine Zeichnungen und oberflächlich entworfene Skizzen ein; Victor Hugo ist bekanntlich auch ein sehr talentvoller Zeichner, und so geschieht es, daß nicht selten, und zwar zum schärferen Ausdruck eines Gedankens, der Zeichner dem Poeten zu Hilfe kommen muß. Wenn Victor Hugo seine gewohnte Tagesarbeit vollendet hat, schließt er die hieroglyphischen Blätter sorgfältig ein, ohne irgend jemandem eine Mitteilung daraus zuteil werden zu lassen; von dieser unbedingten Geheimhaltung seiner täglichen Produktionen macht er nur dann eine Ausnahme, wenn er das betreffende Werk als vollendet und abgeschlossen betrachtet. Diese Ausnahmen werden für seine Familie und für seine nächsten und vertrautesten Freunde stets zum Feste. Die Manuskripte, wie sie unter der Feder des Dichters hervorgegangen sind, verlassen jedoch niemals sein Haus. Sie werden mit der allergrößten Genauigkeit und Sorgfalt abgeschrieben und verglichen; ein vergessenes Wort, ein entstellter Gedanke, sogar ein falsch angebrachtes Interpunktionszeichen setzen den Dichter in die größte Verzweiflung, und erst wenn er sein Werk nochmals genau durchgelesen und sich überzeugt hat, daß alles in der schönsten Ordnung ist, übersendet er es seinen Verlegern. In Paris hat er dann Freunde, welche bereitwilligst die Pflicht übernehmen, den Druck zu überwachen; so kommt es, daß sämtliche Bücher Victor Hugos sich schon durch ihre elegante und sorgfältige Ausstattung sehr vorteilhaft auszeichnen.

 

 


 

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