Einzeltitel

 

Meyrink_Walpurgisnacht

Gustav Meyrink
Walpurgisnacht

172 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 1 Abbildung
Euro 28,00 [D]
ISBN 978-3-96662-052-9

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Der zweite Roman Meyrinks, der dem Phantastischen verpflichtet ist.

 


Textauszug:

»Ottokar hält sie umfangen und spricht zu ihr von einer nahenden Zeit des Glücks, der Pracht und der Herrlichkeit. – Mit allem Glanz der Erde will er sie umgeben. Keinen Wunsch wird sie haben, den er ihr nicht erfüllen könnte. – Unter seinen Küssen zerbricht die Phantasie die Fessel »Unmöglichkeit«. Aus der Hütte im Lindenhof wird ein Palast. – Sie sieht in seinen Armen das Luftschloß erstehen, das er für sie baut. – Er reißt sie an sich und sie fühlt, daß sie sein Blut empfängt und Mutter sein wird. – Und sie weiß, daß er sie damit unsterblich gemacht hat – daß aus der Brunst die Inbrunst keimen wird – daß aus Verweslichem das Unverwesliche sprießt: das ewige Leben, das eins aus dem andern gebiert.«

Der Text des Neusatzes folgt der Ausgabe Leipzig 1917, erschienen im Kurt Wolff Verlag.

Zum Autor

Meyrink

Gustav Meyrink (eigentlich Gustav Meyer, 1868–1932), österreichischer Schriftsteller und Übersetzer, besuchte die Gymnasien in München und Hamburg, bevor er schließlich im Jahre 1883 in Prag sein Abitur machte. Nach dem Besuch der Handelsakademie in Prag (1885-88) wurde Meyrink erst Mitinhaber, dann Alleininhaber des Prager Bank- und Wechslergeschäfts Meyer & Morgenstern. Seit 1895 verkehrte Meyrink im Verein deutscher bildender Künstler in Böhmen, in dem er Rainer Maria Rilke, Emil Orlik, Oskar Wiener und Hugo Steiner-Prag begegnete. 1903 ging er nach Wien, wo er die Redaktion der Wiener Satirezeitschrift »Lieber Augustin« übernahm. 1906 folgte ein Umzug nach München. 1907 erhielt Meyrink die bayerische Staatsangehörigkeit. Bis 1908 arbeitete Meyrink für die literarische Monatsschrift »März«. Von 1909 bis 1914 übersetzte er ausgewählte Werke von Charles Dickens. 1915 erschien sein erfolgreichster Roman »Der Golem«, mit dessen Vorarbeiten er bereits 1907 in München begonnen hatte. 1927 konvertierte Gustav Meyrink vom Protestantismus zum Mahayana-Buddhismus. 1928 kam es zum Verkauf des Hauses in Starnberg, wo Meyrink seit 1920 gewohnt hatte. Am 4. Dezember 1932 starb Meyrink in Starnberg und wurde drei Tage später auf dem Friedhof des Ortes beerdigt. Die Zentren seines literarischen Schaffens waren Prag und München. Als einer der Ersten im deutschen Sprachraum (nach Paul Scheerbart und E. T. A. Hoffmann) verfaßte Meyrink phantastische Romane. Während sein Frühwerk mit dem Spießbürgertum seiner Zeit abrechnet, befassen sich seine späteren, häufig im alten Prag spielenden Werke hauptsächlich mit übersinnlichen Phänomenen und dem metaphysischen Sinn der Existenz. Arno Schmidt hielt die Meyrinksche Übersetzung der Dickens-Werke für die beste aller bisher bekannten.

Inhalt

Der Schauspieler Zrcadlo
Die »neue Welt«
Hungerturm
Im Spiegel
Aweysha
Jan Zizka von Trocnov
Abschied
Die Reise nach Pisek
Die Trommel Luzifers

 

 


 

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