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Girolamo Cardano
Des Girolamo Cardano eigene
Lebensbeschreibung

Übertragen und eingeleitet
von Hermann Hefele

264 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
Euro 48,00 [D]; 49,40 [A]; SFr 63,90
ISBN 978-3-924963-01-9

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Das Leben eines großen Wissenschaftlers
der Spätrenaissance


Kurzdarstellung

Girolamo Cardano (1501–1576) war Arzt, Philosoph und Mathematiker der Renaissancezeit. Cardano gilt als einer der letzten großen Universalgelehrten der Renaissance mit einer erstaunlichen internationalen Bekanntheit zu Lebzeiten, die zu jener Zeit sonst eher bei prominenten Künstlern und Literaten zu beobachten war. Die Vielzahl der Wissensbereiche, die er in Form von Vorlesungen und Schriften bearbeitet hat, reicht über Medizin, Mathematik, Philosophie, vergleichende Religionswissenschaft, Physik, Chemie, Ingenieurwissenschaften, Pharmazie, Psychologie und Traumdeutung, Astronomie und Astrologie bis zur Architektur und Wissenschaftsgeschichte. Bei dieser Fülle kann auch der enorme Umfang seiner Schriften nicht erstaunen. Ein wesentliches Verdienst Cardanos liegt in der Integration des Humanismus der Renaissance mit der neuen Ausrichtung der Wissenschaften im 16. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt in den Naturwissenschaften. Dazu bedurfte es eines solchen universal gebildeten Gelehrten, der in der Philosophie ebenso ausgewiesen war wie in den Naturwissenschaften. Cardano beschrieb als Erster die schon vor ihm erfundene kardanische Aufhängung. Später bürgerten sich auch für das Kreuzgelenk und die damit versehenen Gelenkwellen der Begriff Kardangelenk bzw. Kardanwelle ein, da Cardano ca. 1548 eine Kardanwelle für eine Kutsche von Kaiser Karl V. entwarf. Cardano war auch der Erste, der zwischen statischer Elektrizität und Magnetismus unterschied – im Jahr 1550. Eine weitere beachtete Erfindung betrifft die Verschlüsselung von Nachrichten mit dem nach ihm benannten Cardan-Gitter. Bei der Konstruktion der Buchdruckschnellpressen Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Prinzip der Cardanischen Kreise verwendet. (Quelle: Wikipedia)

Zum Übersetzer und Herausgeber

Hermann Hefele (1885–1936) war ein deutscher Romanist, Historiker und Literaturhistoriker sowie Professor der Geschichte am Lyceum Hosianum. (Quelle: Wikipedia)
»In Girolamo Cardanos autobiographischen Aufzeichnungen besitzen Benvenuto Cellinis vielgelesene und vielgerühmte Memoiren eine Ergänzung in wesentlichen Zügen und ein Gegenstück von gleichem Werte und gleich starker Eigenart.« (Hefele)

 

Der Text des vorliegenden Neusatzes folgt der Ausgabe Jena, o. J. [? 1914]. Die Rechtschreibung blieb entsprechend dieser Ausgabe unverändert.

 

 

 

 

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