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Francesco Matarazzo
Chronik von Perugia

1492–1503

Italienisch–deutsch
Übersetzung und Einführung
von Marie Herzfeld

524 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
Euro 68,00 [D]; 70,00 [A]; SFr 89,00
ISBN 978-3-924963-95-8

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Eine der wichtigsten Quellen für die Geschichte
Perugias und Italiens im Zeitalter der Renaissance


Kurzdarstellung

Matarazzo wurde 1443 im Gebiet von Perugia geboren und entstammt einem nicht reichen, aber mit adeligen Familien verschwägerten Hause. Er studierte die humanistischen Wissenschaften in Vincenza und das Altgriechische in Kreta und Rhodus. 1475 ist er wieder in Perugia, wo er den Neffen des Gouverneurs unterrichtet. 1486 bestätigt Innozenz VIII. Matarazzos Ernennung zum Professor der Beredsamkeit an der Universität von Perugia. Wegen des Parteihaders in der Stadt legt er 1488 sein Lehramt nieder und nimmt 1492 die Berufung nach Vicenza an. 1498 kehrt er nach Perugia zurück. Zweimal (1503 und 1506) bekleidete er das Amt eines Kanzlers der Prioren. Wiederholt trug man ihm wichtige Gesandtschaften auf, noch öfter war er der offizielle Redner der Stadt. Sein großes Ansehen zeigt sich darin, dass ihm nach seinem Tod (1518) die Stadt Perugia ein Grabdenkmal in S. Agostino errichtete.

Der deutsche Text dieses Neusatzes folgt der Ausgabe Jena, 1910. Die Rechtschreibung blieb entsprechend dieser Ausgabe unverändert. Die marginalen Anmerkungen des Originals wurden in den Text in eckigen Klammern integriert oder bei längeren Erläuterungen als Anmerkungen ans Ende gesetzt. Der italienisch Originaltext ist der Wiederabdruck der Edition von Ariodante Fabretti, erschienen Florenz 1851 unter dem Titel Cronaca della città di Perugia dal 1492 al 1503 di Francesco Matarazzo, in der Reihe »Archivo storico italiano«, Band XVI.

 

Zur Übersetzerin

Marie Herzfeld, 1855–1940, war eine österreichische Schriftstellerin, Literaturkritikerin und Übersetzerin. Sie nahm aktiv am literarischen und künstlerischen Leben an der Wende des 20. Jahrhunderts teil und stand mit Kollegen wie Marie von Ebner-Eschenbach, Karl Emil Franzos, Rainer Maria Rilke, Gustav Klimt und Hugo von Hofmannsthal in regem Austausch. Sie übersetzte zunächst skandinavische Literatur, begleitend erschienen ihre kritischen literarischen Essays zu zeitgenössischen skandinavischen Autoren. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts konzentrierte sie sich zunehmend auf die italienische Renaissance. Zwischen 1901 und 1919 war sie als Vizepräsidentin, später als Ehrenmitglied im Wiener Verein der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen tätig und erhielt 1904 den Bauernfeld-Preis. (Quelle: Wikipedia)

 

 

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