Einzeltitel

 

Serner Lockerung

Walter Serner
Letzte Lockerung

Ein Handbrevier für Hochstapler
und solche die es werden wollen

172 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 1 Abbildung
Euro 29,80 [D]
ISBN 978-3-96662-277-6

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Serners Dada-Manifest umfangreich erweitert

 


Zum Text

Das ber├╝hmte Dada-Manifest von 1920, das Serner in der Ausgabe von 1927 erheblich erweitert hat. Der Text des Neusatzes folgt dieser erweiterten Ausgabe, erschienen im Paul Steegemann Verlag, Berlin.

Der Autor

Serner

Walter Serner (1889-1942), eigentlich Walter Eduard Seligmann, Essayist, Schriftsteller und Dadaist, konvertierte kurz nach seinem Abitur vom Judentum zum Katholizismus und nahm den Nachnamen Serner an. Im selben Jahr begann er ein Jurastudium in Wien und veröffentlichte Beiträge zu Theater und Bildender Kunst in der väterlichen Karlsbader Zeitung. 1912 übersiedelte er nach Berlin und schloß 1913 sein Studium an der Universität Greifswald mit der Promotion zum Dr. jur ab. Zu dieser Zeit publizierte er bereits regelmäßig in der Berliner Zeitschrift Die Aktion. 1914, kurz nach seiner Übersiedlung in die Schweiz arbeitete er zuerst an der Zeitschrift »Der Mistral« mit. Die letzte Ausgabe erschien unter seiner Leitung. 1918 verfaßte er das dadaistische Manifest »Letzte Lockerung«, das 1920 veröffentlicht wird. Nach seiner Abkehr von der dadaistischen Bewegung wandte sich Serner dem Schreiben von Kriminalgeschichten zu. Sein Roman »Die Tigerin« erschien 1925 (verfilmt von Karin Howard 1992) und sorgte aufgrund des zwielichtigen Milieus und der sexuell offensiven Sprache für einen kleinen Skandal. Nur ein Gutachten von Alfred Döblin verhinderte, daß das Buch der Zensur zum Opfer fiel. Seine Erzählsammlung »Der Pfiff um die Ecke« wurde zeitweise beschlagnahmt. Sein nächster Erzählband, »Die tückische Straße« erschien zuerst als Privatdruck. 1925 gab es erste antisemitische Anwürfe gegen Serner, nach 1933 wurden Serners Arbeiten in Deutschland endgültig auf die »Liste 1 des schädlichen und unerwünschten Schrifttums« der Reichsschrifttumskammer gesetzt. Ab 1939 versuchte er mehrfach, nach Shanghai auszuwandern. 1942 wurde Serner nach Riga deportiert und dort ermordet. [Auszug aus Wikipedia]

Inhalt

Erster Teil: Das prinzipielle Handbrevier
Zur Vorbereitung
Die einundachtzig Punkte des Manifests
Das Lockerlied
Zur Beachtung
Das Magenlied

Zweiter Teil: Das praktische Handbrevier
Zur Vorbereitung
I. Elementares
II. Menschenkenntnis
III. Reisen und Hotels
IV. Frauen
V. Trucs
VI. Training
VII. Weisungen
VIII. Sonderlich Wichtiges
IX. Männer
X. Kleidung und Manieren
XI. Warnungen
XII. Geld und Briefe
XIII. Aberglaube
XIV. Schlußnummer
Das Meisterlied
Zur Beachtung
Das Marschlied

 

 


 

 

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