Einzeltitel

 

Merimee_Novellen_1

Prosper Mérimée
Novellen

Erster Band

Aus dem Französischen übersetzt von Richard Schaukal
und Arthur Schurig

288 Seiten
Mit 1 Abbildung
Hardcover mit Schutzumschlag
Euro 32,00 [D]
ISBN 978-3-96662-225-7

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Merimee_Novellen_2

Prosper Mérimée
Novellen

Zweiter Band

Aus dem Französischen übersetzt von Richard Schaukal,
Adolf von Bystram und Adolf Laun

312 Seiten
Mit 1 Abbildung
Hardcover mit Schutzumschlag
Euro 36,00 [D]
ISBN 978-3-96662-226-4

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Eine Klassiker der französischen Novellistik

 


Zum Text

Der Text des vorliegenden Neusatzes folgt der Ausgabe »Ausgewählte Novellen«, erster Band, München und Leipzig 1917, erschienen im Georg Müller Verlag, sowie »Der Novellen erster Teil«, erschienen München 1924, erschienen im Buchenau & Reichert Verlag.

Der Autor

Merimee

Prosper Mérimée (1803-1870), französischer Schriftsteller, aus gutbürgerlichem Hause, besuchte das Lycée Napoléon. Anschließend absolvierte er ein Studium der Rechtswissenschaften. Früh fand er Zutritt zu Pariser Künstler- und Literatenkreisen. So lernte er 1822 Stendhal kennen und traf in den Folgejahren u.a. Victor Hugo. 1825 und 26 bereiste er England und 1830 Spanien. 1828 versuchte sich Mérimée als Dramatiker, verließ aber dieses Genre und wurde ein erfolgreicher Erzähler. Dauerhaften Ruhm erlangte er mit einer Serie von gut 25 Erzählungen, die zunächst (1829/30) in rascher, anschließend nur noch in lockerer Folge erschienen und ihn zu einem Klassiker dieser Gattung machten. Die bekanntesten sind: Mateo Falcone, Tamango (beide 1829), Le Vase étrusque (1830), La Vénus d’Ille (1837), Colomba (1840) und Carmen. Nach der Julirevolution 1830 hatte sich Mérimée dem neuen Regime des Bürgerkönigs Louis-Philippe I. angeschlossen und bekam 1834 das Amt des obersten französischen Denkmalschützers. Dadurch reiste er viel im In- und Ausland. So gewann er auch den Stoff für etliche Reiseberichte, wie sie damals bei Publikum und Verlegern beliebt waren. Als er 1844 mit ganz knapper Mehrheit in die Académie française gewählt wurde, war seine literarische Karriere im Grunde schon beendet. Die Februarrevolution 1848 überstand er unbeschadet in seinem Amt. Aus gesundheitlichen Gründen quittierte Mérimée 1860 sein Denkmalschützeramt. In seinen letzten Jahren machte er sich mit einigen Übersetzungen als Vermittler der zeitgenössischen russischen Literatur in Frankreich verdient (Puschkins, Turgenjews).

Die Novellen des ersten Bandes:

Carmen
Don Juan im Fegefeuer
Mateo Falcone
Tamango
Die Venus von Ille
Die etruskische Vase.

Die Novellen des zweiten Bandes:

Colomba
Lokis
Eine gefährlich Liebschaft.

Die Übersetzer

Schaukal

Richard Schaukal (1874-1942). Nach der Schulzeit in Brünn studierte Richard Schaukal Rechtswissenschaften in Wien und trat anschließend in den Staatsdienst ein. 1898 promovierte er zum Dr. jur. Seine erfolgreiche Juristenkarriere gipfelte in der Ernennung 1911 zum Ministerialrat, 1918 wurde er durch Kaiser Karl nobilitiert. Noch im gleichen Jahr verließ er den Staatsdienst, um von da an ausschließlich als freischaffender Dichter, Kritiker und Übersetzer zu arbeiten. Von Wien aus pflegte Schaukal intensive Kontakte zu führenden Vertretern der literarischen Szene. Auch verbanden ihn freundschaftliche Verhältnisse mit Malern und Illustratoren wie Heinrich Vogeler und Alfred Kubin. In seinen vielschichtigen Tätigkeiten als Schriftsteller, Übersetzer, Rezensent und Kulturkritiker war er gleichermaßen konservativ und progressiv.[Bildnachweis: Richard Schaukal, 1924, Foto: Hermann Clemens Kosel 1867-1945]

Arthur Schurig (1870-1929), Philologe, Schriftsteller und Übersetzer studierte von 1906 bis 1910 in Grenoble, Berlin und Leipzig Literaturgeschichte und wurde 1910 promoviert. Als Übersetzer übertrug er vor allem die Werke von Stendhal, Flaubert und Mérimée. Er gab Leopold Mozarts Reisebeschreibungen und Constanze Mozarts Briefe heraus und schrieb eine umfassende Mozart-Biografie. Er lebte zuletzt in Dresden, wo er auch beigesetzt ist.

Laun Adolf Laun (1808-1881), Übersetzer, Gymnasiallehrer und Literaturhistoriker, promovierte 1831 in Göttingen. Ab 1835 war Adolf Laun in Bordeaux als Professor für deutsche Literatur am Collége Royal und nebenher als Privatlehrer und gelegentlich als Journalist für deutsche und französische Zeitungen tätig. Nach der Rückkehr nach Deutschland arbeitete er als Lehrer und Schriftsteller. 1851 trat er dem Literarisch-geselligen Verein bei. Er war mehrfach Präsident des Vereins und 1879 dessen Ehrenmitglied. Im Ruhestand arbeitete Laun vor allem an Molière-Übertragungen ins Deutsche, die er von 1873 bis 1885 in 14 Bänden mit Kommentaren herausgab.

Adolf von Bystram (1792-1849), kurländischer Adlige, Lebens- und Reisegefährte der Ida Gräfin von Hahn-Hahn. Beide begründeten eine lebenslange Freundschaft und gingen gemeinsam auf Reisen durch Europa und den Orient. Daraus entstanden mehrere Reisebücher.

 

[Wenn nicht anders angegeben alle Texte und Bilder aus Wikipedia]

 

 


 

 


 

 

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