Einzeltitel

 

Flaubert_Herodias

Gustave Flaubert
Herodias

Mit Illustrationen von Gaston Bussière
Übertragen von Ernst Hardt

68 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 21 Abbildungen, davon 1 farbig
Euro 28,00 [D]
ISBN 978-3-96662-294-3

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Flauberts Version der biblischen Geschichte von Johannes dem Täufer
und der Herrscherfamilie um Herodes, Herodias und Salome.

 


Zum Text

Der Text des Neusatzes folgt der Ausgabe von 1930, erschienen im Insel Verlag, Leipzig. Die Bilder sind entnommen der französischen Ausgabe »Hérodias - vingt compositions dessinées et gravées par Gaston Bussière, Paris 1913. Das Titelbild auf dem Schutzumschlag zeigt ein Gemälde von Paul Delaroche (1797–1856).

Der Autor

Flaubert

Gustave Flaubert (1821-1880), französischer Schriftsteller, begann ein Jurastudium, das er jedoch aufgab. Er machte im Jahr 1843 größere Reisen, deren vorläufig letzte ihn 1850/51 in den Vorderen Orient, insbesondere nach Ägypten, führte. Nach der Rückkehr richtete sich Flaubert bei seiner verwitweten Mutter ein und führte mit ihrem und seinem Erbe ein zurückgezogenes Dasein als schriftstellernder Rentier in ihrem Haus in Croisset nahe Rouen. Flaubert schrieb schon seit seiner Jugend unermüdlich, zunächst im Stil der Romantik. Sein erstes gedrucktes Werk wurde schließlich der 1851 begonnene Roman »Madame Bovary«, der 1856 im Feuilleton der Revue de Paris erschien. Der Roman trug ihm sogleich einen Prozeß wegen Verstoßes gegen die guten Sitten ein. DerProzeß wirkte sich letztlich sogar positiv aus, denn er verhalf der Buchversion zu einem Verkaufserfolg. Weniger erfolgreich, aber noch einflußreicher auf die Entwicklungdes europäischen Romans war Flaubert mit »L’Éducation sentimentale« (1869). Die Bovary und die Éducation gelten als epochemachend für die Entwicklung des europäischen Romans. 1862 erschien der im antiken Karthago spielende historische Roman »Salammbô«, zu dessen Vorbereitung Flaubert 1858 nach Tunesien reiste; 1874 erschien »Die Versuchung des heiligen Antonius«; 1877 der seinerzeit erfolgreiche Erzählband »Trois Contes«; 1881 (posthum) der unvollendete, als Satire auf das Durchschnittsbürgertum gedachte Roman »Bouvard et Pécuchet«. Flaubert gilt als einer der besten Stilisten der französischen Literatur und als ein Klassiker des Romans. Zusammen mit Stendhal und Balzac bildet er das Dreigestirn der großen realistischen Erzähler Frankreichs und war Mitglied der Académie française. [Wikipedia]

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Der Übersetzer

Ernst Hardt (1876-1947), deutscher Schriftsteller, Übersetzer, Theater- und Rundfunkintendant. Literarische Beiträge von ihm erschienen im »Simplicissimus«, wo er aus einem Novellen-Wettbewerb als Sieger hervorging, und in Stefan Georges »Blättern für die Kunst«. 1898 übernahm er die Stelle eines Feuilletonredakteurs der Dresdner Zeitung . Bis 1907 lebte Hardt als freier Schriftsteller abwechselnd in Berlin und Athen. 1907 zog er nach Weimar und gehörte bald zum Mittelpunkt einer Künstlergemeinde am Hof des Großherzogs Wilhelm Ernst. Bei Beginn des Ersten Weltkriegs wurde er Vorstandsmitglied des »Bundes deutscher Gelehrter und Künstler« in Berlin. Nach dem Krieg wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden der »Deutschen Schillerstiftung« gewählt und 1919 Generalintendanten des Hoftheaters. Hardt trat in Weimar außerdem entschieden für die Errichtung des »Staatlichen Bauhauses« unter Walter Gropius ein. 1924 legte er die Leitung des Nationaltheaters nieder. 1925 wurde Hardt als Nachfolger von Gustav Hartung zum Intendanten des Schauspielhauses in Köln berufen. Auf Empfehlung von Konrad Adenauer, damals Oberbürgermeister von Köln, erhielt er die Leitung der neuen »Westdeutschen Rundfunk A.G.« Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde Hardt als Leiter des Westdeutschen Rundfunks »beurlaubt«, erhielt Hausverbot und wurde nach einigen Wochen entlassen. Nach 1945 plante er die Übernahme einer Rundfunkintendanz in München, Köln oder Hamburg. Dies scheiterte jedoch an seiner Lungenkrebserkrankung, die am 3. Januar 1947 zum Tod führte.

Der Illustrator

Gaston Bussière (1862-1929), besuchte die École des Beaux-Arts in Lyon und ging danach nach Paris, um sich unter Alexandre Cabanel weiterzubilden. Er ließ sich überwiegend von seinen Zeitgenossen inspirieren, insbesondere von Gustave Moreau und dem um diese Zeit aufkommenden Symbolismus. Seine Bilder und Graphiken haben oft französische Legenden oder nordische Mythen zum Thema wie die Nibelungen, Tristan und Isolde, Merlin, das Rolandslied, aber auch Romeo und Julia, Ophelia oder Salomé. Oft finden sich teils sehr erotische Walküren in seinem Werk. Bussière stellte auch mindestens zweimal seine Bilder im Salon de la Rose-Croix aus.

 

 


 

 

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