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Gregorovius_Tagebuch

Ferdinand Gregorovius
Römische Tagebücher

1852-1874

Herausgegeben und eingeleitet
von Friedrich Althaus

476 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Euro 48,00 [D]; 49,40 [A]
ISBN 978-3-946619-00-0

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Aus unmittelbarer Anschauung schildert der Autor die italienischen und deutschen Veränderungen zum geeinten Nationalstaat.


Kurzbeschreibung

Gregorovius schildert in seinen »Römischen Tagebüchern« aus unmittelbarer Nähe die turbulenten Geschehnisse der italienischen Wiedervereinigung, Erfolge und Niederlagen Garibaldis, sowie in späteren Jahren die deutsche Reichsgründung mit den vorangegangenen Kriegen Preußens mit Dänemark, Österreich und Frankreich. Sie sind deshalb ein wichtiges Zeitdokument der europäischen und insbesondere der italienischen Geschichte.

Der Autor

Ferdinand Gregorovius (1821-1891), deutscher Schriftsteller und Historiker, machte das Abitur an der Friedrichsschule Gumbinnen und studierte Theologie, Philosophie, Philologie und Geschichte an der Universität Königsberg. Er promovierte zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Plotin und die Neuplatoniker. 1841 verließ er die Universität. 1852 ging er nach Italien, das ihm eine zweite Heimat wurde. Das Resultat seines ungeheuren Fleißes und Quellenstudiums ist die »Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter«, ein Werk, für das ihn die Stadt Stadt 1876 zum Ehrenbürger machte. Daneben sind seine Beiträge zum Zeitalter der Renaissance und des Humanismus wie etwa die Biographien der Lukrezia Borgia und Papst Alexander VI. von Bedeutung. Gregorovius gilt neben Jacob Burckhardt, Georg Voigt, Ludwig von Pastor und Alfred von Reumont als die Autorität der deutschen Renaissanceforschung des 19. Jahrhunderts. Nicht weniger bedeutsam, aber weniger bekannt sind seine Schriften zur griechischen Geschichte in byzantinischer Zeit (Athenais) oder die Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter. Bis zu seinem Tode war er Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Accademia Nazionale dei Lincei in Rom.

Zum Text

Die Ausgabe von 1892 wurde auf der Grundlage der alten deutschen Rechtschreibung modernisiert, um Verständnis und Lesbarkeit des Textes für den heutigen Leser zu verbessern. Auch wurden geographische Namen teilweise der heutigen Schreibweise abgepasst (z. B. Innsbruck statt Innspruck). Offensichtliche Druck- oder Schreibfehler wurden stillschweigend korrigiert. Nicht korrigiert wurden Begriffe, deren mögliche Bedeutung durch den historisch gewachsenen Gebrauch der damaligen Zeit begründet sind.

 

 

 

 

 

 

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