Einzeltitel

 

Dumas_Fuenfundvierzig_1

Alexandre Dumas
Die Fünfundvierzig

Erster Band

Mit Illustrationen von Alphonse de Neuville

Aus dem Französischen übersetzt
von August Zoller

348 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 28 Abbildungen
Euro 38,00 [D]
ISBN 978-3-96662-603-3

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Dumas_Fuenfundvierzig_2

Alexandre Dumas
Die Fünfundvierzig

Zweiter Band

Mit Illustrationen von Alphonse de Neuville

Aus dem Französischen übersetzt
von August Zoller

344 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 31 Abbildungen
Euro 38,00 [D]
ISBN 978-3-96662-604-0

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Der dritte Roman der berühmten Valois-Trilogie in zwei Teilen

 


Dumas_Fuenfundvierzig_711

Zum Text

»Die Fünfundvierzig« ist ein historischer Abenteuerroman von Alexandre Dumas aus dem Jahr 1848, der den Abschluß der berühmten Valois-Trilogie bildet. Die Handlung führt in die Zeit der französischen Religionskriege und behandelt die Konflikte um König Heinrich III., die Katholische Liga sowie eine Leibwache aus 45 gascognischen Edelleuten. Die Geschichte spielt in den Jahren 1584 und 1585 während der späten Regierungszeit von König Heinrich III. Im Mittelpunkt stehen 45 gascognische Edelleute, die als treue Leibwache den Schutz des Königs gegen seine Feinde gewährleisten sollen. Der König ist umgeben von Intrigen des Herzogs von Guise und den Machenschaften der Katholischen Liga. Ein weiterer Handlungsstrang folgt den privaten Motiven und Racheplänen der Diana von Meridor gegen den Herzog von Anjou.

Die Valois-Trilogie

Drei historische Romane von Alexandre Dumas: »Die Königin Margot« (auch »Die Bartholomäusnacht«, 1845), »Die Dame von Monsoreau« (1846) und »Die Fünfundvierzig« (1848) bilden eine Trilogie, deren thematischer Hintergrund die französischen Religionskriege im späten 16. Jahrhundert umfaßt. Die Romane schildern die Herrschaft der letzten Valois-Könige und die blutigen Konflikte zwischen Katholiken und Hugenotten. (Artagnan.de)

Der Text des Neusatzes folgt der Auflage von 1864 erschienen in zwei Bänden in der Franck'sche Verlagshandlung Stuttgart; die Abbildungen sind der Ausgabe Paris 1907 entnommen. Die Schreibweise wurde behutsam nach der alten deutschen Rechtschreibung modernisiert.

Zum Autor

Bild Dumas

Alexandre Dumas (1802-1870) ging 1822 nach Paris, wo er einen Posten im Büro des Duc d'Orléans, des späteren Bürgerkönigs Louis- Philippe erhielt. 1825 verdiente er sein erstes Honorar als Co-Autor eines Stücks; seit 1828 hatte er Zugang zum Salon des Autors Charles Nodier, wo er die erste Generation der Romantiker kennenlernte, darunter Victor Hugo. Ein erstes historisches Stück um Königin Christine von Schweden wurde 1828 zwar angenommen, aber nicht aufgeführt. Schlagartig bekannt wurde Dumas dann 1829 durch sein romantisches Drama »Heinrich III. und sein Hof«. Diesem ließ er zahlreiche weitere Stücke folgen, die er mehr und mehr wieder in Zusammenarbeit mit anderen verfaßte. Sein größter Bühnenerfolg wurde 1839 »Mademoiselle de Belle-Isle«, das bis 1844 über 400-mal aufgeführt wurde. 1830 war Dumas aktiv an der Julirevolution beteiligt. Schon 1832 jedoch ging er auf Distanz zu seinem ehemaligen Protektor König Louis-Philippe. 1835 hatte er begonnen, sich als Erzähler zu versuchen. Wirklich populär wurde er nach 1840, als er begann, spannende Abenteuerromane zu verfertigen, die in der Regel zuerst als Feuilletonromane erschienen, bevor sie als Bücher gedruckt wurden. Daneben verfolgte Dumas vielfältige politische, unternehmerische und private Aktivitäten, so daß er trotz seiner beachtlichen Einkünfte oftmals in Schulden geriet, denen er sich zum Teil durch längere Auslandsaufenthalte zu entziehen versuchte. Seine Reisen wiederum pflegte er in damals bei Presse und Verlagen begehrten Reisereportagen zu verarbeiten, die er anschließend zusätzlich in Buchform herausgab. Ein Markenzeichen von Dumas' Romanen sind fiktive oder pseudohistorische Protagonisten (wie z. B. d'Artagnan), deren Abenteuer in einen Kontext historischer Ereignisse (die Belagerung von La Rochelle 1627/28) und historischer Persönlichkeiten (Richelieu) gestellt werden. Seine bekanntesten Romane sind: Les trois mousquetaires (Die drei Musketiere, 1844), Vingt ans après (Zwanzig Jahre danach, 1845), La reine Margot (Königin Margot, 1845), Le comte de Monte-Cristo (Der Graf von Monte Christo, 1845-46), Le Vicomte de Bragelonne ou L'homme au masque de fer (Der Mann mit der eisernen Maske) und Le collier de la reine (Das Halsband der Königin, 1848-50). [Bildquelle: Wikipedia]

Der Übersetzer

August Zoller (1804-1856) besorgte für die Franckh'sche Verlagshandlung zahlreiche Übersetzungen. Aus dem Englischen etwa von Charles Dickens, vor allem aber aus dem Französischen von Alexandre Dumas, Eugène Sue, Michel Masson und anderen Schriftstellern. Über seine frühe journalistische Arbeit in Stuttgart ist nichts bekannt. August Zoller redigierte von Januar bis Dezember 1831 die »Tagspost für die Kreishauptstadt Augsburg«. 1845 promovierte er in Giessen zum Dr. phil. Zoller blieb unverheiratet und starb angeblich krank und verarmt.

Der Illustrator

Bild Victor Hugo Alphonse de Neuville (1836-1885) stammte aus einer wohlhabenden Familie. Nach dem Abitur studiert er an der Marineakademie in Lorient (Bretagne) Ingenieurswissenschaften. In dieser Zeit begann sich de Neuville für Malerei zu interessieren und wurde Schüler des Malers François-Édouard Picot. Durch dessen Vermittlung kam de Neuville später als Schüler im Atelier von Eugène Delacroix unter. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Illustrationen zu den Werken von Alexandre Dumas, Jules Verne und François Guizot. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg avancierte Neuville zum gefragten Schlachtenmaler. Seinen Ruhm begründete Neuville mit dem Gemälde »Biwak vor dem Dorf Le Bourget«, das 1872 im Pariser Salon ausgestellt wurde.

 

 


 

 


 

 

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