Einzeltitel

 

Dumas_Monsoreau_1

Alexandre Dumas
Die Dame von Monsoreau

Erster Band

Mit Illustrationen von Maurice Leloir

Aus dem Französischen übersetzt
von August Zoller

388 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 67 Abbildungen
Euro 39,80 [D]
ISBN 978-3-96662-600-2

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Dumas_Monsoreau_2

Alexandre Dumas
Die Dame von Monsoreau

Zweiter Band

Mit Illustrationen von Maurice Leloir

Aus dem Französischen übersetzt
von August Zoller

396 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 76 Abbildungen
Euro 39,80 [D]
ISBN 978-3-96662-601-9

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Dumas_Monsoreau_3

Alexandre Dumas
Die Dame von Monsoreau

Dritter Band

Mit Illustrationen von Maurice Leloir

Aus dem Französischen übersetzt
von August Zoller

472 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 99 Abbildungen
Euro 48,00 [D]
ISBN 978-3-96662-602-6

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Der zweite Roman der berühmten Valois-Trilogie in drei Teilen

 


Dumas_Monsoreau_123

Zum Text

Die Handlung beginnt im Jahr 1578. Heinrich III. ist mittlerweile König von Frankreich und hat sich allerlei politischer Feinde zu erwehren; zum einen seinen Bruder Franz d'Anjou und dann auch noch die Familie der Guise, die zwar vorgeben, Franz zu unterstützen, diesen aber nur als Marionette benutzen wollen, um letztendlich selbst den Thron zu erringen. Diesen Kontrahenten stehen verschiedene Helfer zur Verfügung, die jeweils aktiv für die Sache ihres Herrn eintreten. Dies sind auf Seiten des Königs die sogenannten Mignons, Edelleute, die in besonderer Gunst des Königs standen, und dessen Hofnarr Chicot. Auf der Seite von Franz stehen unter anderen der Edelmann Bussy und scheinbar auch der Graf von Monsoreau, der aber eigentlich mit der Familie Guise sympathisiert. Neben diesem gibt es auch noch den Bruder Gorenflot, ein feiger, egoistischer, verfressener und sauffreudiger Mönch, der offen für die Sache der Guise eintritt. Die wichtigsten Figuren und Sympathieträger im Roman sind von den Genannten sicherlich der Hofnarr Chicot, der so manche Intrige gegen seinen Herrn aufdeckt und der Edelmann Bussy. Und dann gibt es noch die schöne Dame Diana, um deren Gunst sich gleiche mehrere bewerben. Der Roman gipfelt im sogenannten Duell der Mignons, das in der französischen Geschichte sehr populär geworden ist. (Amazon)

Die Valois-Trilogie

Drei historische Romane von Alexandre Dumas: »Die Königin Margot« (auch »Die Bartholomäusnacht«, 1845), »Die Dame von Monsoreau« (1846) und »Die Fünfundvierzig« (1848) bilden eine Trilogie, deren thematischer Hintergrund die französischen Religionskriege im späten 16. Jahrhundert umfaßt. Die Romane schildern die Herrschaft der letzten Valois-Könige und die blutigen Konflikte zwischen Katholiken und Hugenotten. (Artagnan.de)

Der Text des Neusatzes folgt der Auflage von 1864 erschienen in drei Bänden in der Franck'sche Verlagshandlung Stuttgart; die Abbildungen sind der Ausgabe Paris 1904 entnommen. Die Schreibweise wurde behutsam nach der alten deutschen Rechtschreibung modernisiert.

Zum Autor

Bild Dumas

Alexandre Dumas (1802-1870) ging 1822 nach Paris, wo er einen Posten im Büro des Duc d'Orléans, des späteren Bürgerkönigs Louis- Philippe erhielt. 1825 verdiente er sein erstes Honorar als Co-Autor eines Stücks; seit 1828 hatte er Zugang zum Salon des Autors Charles Nodier, wo er die erste Generation der Romantiker kennenlernte, darunter Victor Hugo. Ein erstes historisches Stück um Königin Christine von Schweden wurde 1828 zwar angenommen, aber nicht aufgeführt. Schlagartig bekannt wurde Dumas dann 1829 durch sein romantisches Drama »Heinrich III. und sein Hof«. Diesem ließ er zahlreiche weitere Stücke folgen, die er mehr und mehr wieder in Zusammenarbeit mit anderen verfaßte. Sein größter Bühnenerfolg wurde 1839 »Mademoiselle de Belle-Isle«, das bis 1844 über 400-mal aufgeführt wurde. 1830 war Dumas aktiv an der Julirevolution beteiligt. Schon 1832 jedoch ging er auf Distanz zu seinem ehemaligen Protektor König Louis-Philippe. 1835 hatte er begonnen, sich als Erzähler zu versuchen. Wirklich populär wurde er nach 1840, als er begann, spannende Abenteuerromane zu verfertigen, die in der Regel zuerst als Feuilletonromane erschienen, bevor sie als Bücher gedruckt wurden. Daneben verfolgte Dumas vielfältige politische, unternehmerische und private Aktivitäten, so daß er trotz seiner beachtlichen Einkünfte oftmals in Schulden geriet, denen er sich zum Teil durch längere Auslandsaufenthalte zu entziehen versuchte. Seine Reisen wiederum pflegte er in damals bei Presse und Verlagen begehrten Reisereportagen zu verarbeiten, die er anschließend zusätzlich in Buchform herausgab. Ein Markenzeichen von Dumas' Romanen sind fiktive oder pseudohistorische Protagonisten (wie z. B. d'Artagnan), deren Abenteuer in einen Kontext historischer Ereignisse (die Belagerung von La Rochelle 1627/28) und historischer Persönlichkeiten (Richelieu) gestellt werden. Seine bekanntesten Romane sind: Les trois mousquetaires (Die drei Musketiere, 1844), Vingt ans après (Zwanzig Jahre danach, 1845), La reine Margot (Königin Margot, 1845), Le comte de Monte-Cristo (Der Graf von Monte Christo, 1845-46), Le Vicomte de Bragelonne ou L'homme au masque de fer (Der Mann mit der eisernen Maske) und Le collier de la reine (Das Halsband der Königin, 1848-50). [Bildquelle: Wikipedia]

Der Übersetzer

August Zoller (1804-1856) besorgte für die Franckh'sche Verlagshandlung zahlreiche Übersetzungen. Aus dem Englischen etwa von Charles Dickens, vor allem aber aus dem Französischen von Alexandre Dumas, Eugène Sue, Michel Masson und anderen Schriftstellern. Über seine frühe journalistische Arbeit in Stuttgart ist nichts bekannt. August Zoller redigierte von Januar bis Dezember 1831 die »Tagspost für die Kreishauptstadt Augsburg«. 1845 promovierte er in Giessen zum Dr. phil. Zoller blieb unverheiratet und starb angeblich krank und verarmt.

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Der Illustrator

Maurice Leloir (1853-1940) war ein französischer Illustrator, Aquarellist, Zeichner, Grafiker, Schriftsteller und Sammler. Leloir war der Sohn und Schüler des Malers Auguste Leloir und der Aquarellkünstlerin Héloïse Suzanne Colin, Tochter des Malers Alexandre-Marie Colin. Sein Bruder Alexandre-Louis Leloir war auch ein bekannter Maler und Illustrator. Leloir heiratete Céline Bourdier, mit der er eine Tochter hatte, Suzanne Leloir, die 1912 Philippe, den Sohn von Pauline Savari, heiratete. Leloir stellte seine Arbeiten zunächst im Salon des artistes français aus, dessen Sekretär er wurde. Mit vielen anderen Malern war er Mitglied der Crozant School in den Tälern von Creuse. 1907 war er Gründungspräsident der Société de l'histoire du, und er schenkte der Gesellschaft die Kollektion von Modedrucken der Familie. Um die 1890er Jahre überschwemmten Leloir und seine Schüler den Bilderbuchmarkt, inspiriert von Fotografien, die genaue Kostüme und Einstellungen der Vergangenheit darstellten, die von Bibliophilen sehr geschätzt wurden. Er war ein produktiver Illustrator von Büchern, besonders für Kinder, wie das Richelieu von Théodore Cahu, von Zeitschriften und Fans.

 

 


 

 


 

 


 

 

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