Einzeltitel

 

Dumas_Margot_1

Alexandre Dumas
Königin Margot

Erster Band

Mit Illustrationen von Alphonse de Neuville,
Eugène Lampsonius und Auguste Lancelot

Aus dem Französischen übersetzt von
Manfred Freiherr von Pillerstorff

484 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 81 Abbildungen
Euro 48,00 [D]
ISBN 978-3-96662-598-2

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Dumas_Margot_2

Alexandre Dumas
Königin Margot

Zweiter Band

Mit Illustrationen von Alphonse de Neuville,
Eugène Lampsonius und Auguste Lancelot

Aus dem Französischen übersetzt von
Manfred Freiherr von Pillerstorff

468 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 77 Abbildungen
Euro 48,00 [D]
ISBN 978-3-96662-599-9

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Der erste Roman der berühmten Valois-Trilogie

 


Dumas_Margot_015

Zum Text

Königin Margot (La Reine Margot) ist ein historischer Roman, den Alexandre Dumas 1845 geschrieben hat. Obwohl er auf realen Charakteren und Ereignissen basiert, sind einige Aspekte der Königin mit den historischen Fakten nicht vereinbar. Die Geschichte beginnt in Paris im August 1572, während der Herrschaft des Valois-Königs Karl IX.; die Handlung spielt in der Zeit der französischen Religionskriege, in denen sich Hugenotten und Katholiken bekämpfen. Die Protagonistin ist Marguerite de Valois, im Roman heißt sie Margot, und ist die Tochter des verstorbenen Heinrich II. Als Antagonist insziniert sich die intrigante Katharina von Medici, Margots Mutter. Sie stachelt ihren Sohn dazu an, Zehntausende Hugenotten in der berüchtigten Bartholomäusnacht umbringen zu lassen. Mitten in diesem blutigen Gemetzel werden zwei junge Edelleute, der Graf de La Môle und der Graf de Coconnas, der erstere hugenottisch, der letzterr katholisch, zu erbitterten Feinden. La Môle wird von der Königin Maguerite (Margot) gerettet, Coconnas von ihrer besten Freundin gesundgepflegt. Beide genesen und werden schließlich Freunde. Ihre unglückliche Liebe verbindet sie miteinander. Beide werden schließlich nach einer Reihe von Intrigen des Mordes an Karl IX. verdächtigt und hingerichtet, obwohl sie unschuldig waren.

Die Valois-Trilogie

Drei historische Romane von Alexandre Dumas: »Die Königin Margot« (auch »Die Bartholomäusnacht«, 1845), »Die Dame von Monsoreau« (1846) und »Die Fünfundvierzig« (1848) bilden eine Trilogie, deren thematischer Hintergrund die französischen Religionskriege im späten 16. Jahrhundert umfaßt. Die Romane schildern die Herrschaft der letzten Valois-Könige und die blutigen Konflikte zwischen Katholiken und Hugenotten. (Artagnan.de)

Der Text des Neusatzes folgt der Auflage von 1924, erschienen in mehreren Bänden in der Franck'sche Verlagshandlung Stuttgart; die Abbildungen sind zwei französischen Ausgaben Paris 1855 und Paris o. J. entnommen. Die Schreibweise wurde behutsam nach der alten deutschen Rechtschreibung modernisiert.

Zum Autor

Bild Dumas

Alexandre Dumas (1802-1870) ging 1822 nach Paris, wo er einen Posten im Büro des Duc d'Orléans, des späteren Bürgerkönigs Louis- Philippe erhielt. 1825 verdiente er sein erstes Honorar als Co-Autor eines Stücks; seit 1828 hatte er Zugang zum Salon des Autors Charles Nodier, wo er die erste Generation der Romantiker kennenlernte, darunter Victor Hugo. Ein erstes historisches Stück um Königin Christine von Schweden wurde 1828 zwar angenommen, aber nicht aufgeführt. Schlagartig bekannt wurde Dumas dann 1829 durch sein romantisches Drama »Heinrich III. und sein Hof«. Diesem ließ er zahlreiche weitere Stücke folgen, die er mehr und mehr wieder in Zusammenarbeit mit anderen verfaßte. Sein größter Bühnenerfolg wurde 1839 »Mademoiselle de Belle-Isle«, das bis 1844 über 400-mal aufgeführt wurde. 1830 war Dumas aktiv an der Julirevolution beteiligt. Schon 1832 jedoch ging er auf Distanz zu seinem ehemaligen Protektor König Louis-Philippe. 1835 hatte er begonnen, sich als Erzähler zu versuchen. Wirklich populär wurde er nach 1840, als er begann, spannende Abenteuerromane zu verfertigen, die in der Regel zuerst als Feuilletonromane erschienen, bevor sie als Bücher gedruckt wurden. Daneben verfolgte Dumas vielfältige politische, unternehmerische und private Aktivitäten, so daß er trotz seiner beachtlichen Einkünfte oftmals in Schulden geriet, denen er sich zum Teil durch längere Auslandsaufenthalte zu entziehen versuchte. Seine Reisen wiederum pflegte er in damals bei Presse und Verlagen begehrten Reisereportagen zu verarbeiten, die er anschließend zusätzlich in Buchform herausgab. Ein Markenzeichen von Dumas' Romanen sind fiktive oder pseudohistorische Protagonisten (wie z. B. d'Artagnan), deren Abenteuer in einen Kontext historischer Ereignisse (die Belagerung von La Rochelle 1627/28) und historischer Persönlichkeiten (Richelieu) gestellt werden. Seine bekanntesten Romane sind: Les trois mousquetaires (Die drei Musketiere, 1844), Vingt ans après (Zwanzig Jahre danach, 1845), La reine Margot (Königin Margot, 1845), Le comte de Monte-Cristo (Der Graf von Monte Christo, 1845-46), Le Vicomte de Bragelonne ou L'homme au masque de fer (Der Mann mit der eisernen Maske) und Le collier de la reine (Das Halsband der Königin, 1848-50). [Bildquelle: Wikipedia]

Der Übersetzer

Die Lebensdaten von Manfred Freiherr von Pillerstorff (auch Pillersdorff) sind leider nicht zu ermitteln. Aus genealogischen Quellen geht hervor, daß er mit Sophia Elisabeth Marie Luise Korb von Weidenheim (1902-1951) verheiratet war. Dies legt seine Lebenszeit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nahe.

Die Illustratoren

Eugène Lampsonius (1822–1871), französischer Maler und Illustrator. Berühmt wurde er für seine Illustrationen der Romane von Eugène Sue, Honoré de Balzac und Alexandre Dumas. Lampsonius wurde geboren in Joué-du-Bois und starb in Paris.

Auguste Lancelot (1823-1895), französischer Lithograph, Gravierer und Illustrator, war Schüler von Anne-François Arnaud aus Troyes und stellte von 1853 bis 1876 episodisch im Salon von .Anne-François Arnaud aus. Er illustrierte in Publikationen wie »Le Magasin pittoresque«, »Le Monde illustré« und den »Guides-Cicerone du Paris illustré«. Das Museum von Troyes bewahrt ein Aquarell von ihm.

Bild Victor Hugo Alphonse de Neuville (1836-1885) stammte aus einer wohlhabenden Familie. Nach dem Abitur studiert er an der Marineakademie in Lorient (Bretagne) Ingenieurswissenschaften. In dieser Zeit begann sich de Neuville für Malerei zu interessieren und wurde Schüler des Malers François-Édouard Picot. Durch dessen Vermittlung kam de Neuville später als Schüler im Atelier von Eugène Delacroix unter. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Illustrationen zu den Werken von Alexandre Dumas, Jules Verne und François Guizot. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg avancierte Neuville zum gefragten Schlachtenmaler. Seinen Ruhm begründete Neuville mit dem Gemälde »Biwak vor dem Dorf Le Bourget«, das 1872 im Pariser Salon ausgestellt wurde.

 

 


 

 


 

 

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