
Joseph von Eichendorff
Dichter und ihre Gesellen
292 Seiten
Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 9 Abbildungen und Schmuck-Vignetten
Format 13,5 x 20,5 cm
Euro 38,00 [D]
ISBN 978-3-96662-618-7
LIEFERBAR
Der zweite Roman des deutschen Romantikers
Zum Text
Auf dem Ritt nach Italien sucht Baron Fortunat Walter auf, einen Studienfreund aus Heidelberg. Walter unternimmt mit Fortunat einen Ausflug zum benachbarten Hohenstein auf den Sitz des Grafen Victor. Dort begegnen die beiden Reiter der Amtmannstochter Florentine. Walter ist mit dem Mädchen verlobt und will es nach der nächsten Gehaltserhöhung heiraten. Der Poet Victor lässt sich auf Hohenstein nicht blicken, aber Fortunat lernt am Tisch des Amtmanns den Dichter Otto kennen, einen Neffen des Amtmanns. Zwar widert den jungen Burschen die Rechtswissenschaft an, doch er will trotzdem sein bevorstehendes Examen bestehen. Walter und Fortunat verlassen Hohenstein. Walter muss zurück in sein Amt. Fortunat reist nach Italien, wo er die Theatertruppe des Prinzipals Sorti und die Schauspielerin Kordelchen trifft. Das Mädchen ist in den jungen Maler Guido verliebt. Zum Ensemble gehört unter anderem noch der erste Tenor Lothario. Auf Einladung des Fürsten begeben sich alle auf dessen Jagdschloß. Schon in Walters Städtchen hatte Fortunat einen Geiger bewundert. Nun tritt dieser seltsame Solist Dr. Dryander wieder auf. Fortunats Weg kreuzt den des Malers Albert, der sich auf der Rückreise von Rom befindet. Walter wird zum Gerichtsverwalter befördert und kann nun Florentine heiraten.
Der Text des Neusatzes folgt der Auflage von 1833 in einer orthographisch revidierten Fassung.
Der Autor
Joseph von Eichendorff (1788-1857) war ein bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Breslau studierte Eichendorff con 1805 bis 1806 in Halle Jura. 1807 Fortsetzung des Studiums in Heidelberg. 1808 unternahm er mit Bildungsreise über Straßburg nach Paris. Danach Reise nach Wien. 1809 fuhr Eichendorff mit seinem Bruder nach Berlin, wo er Fichte hörte und mit den Schriftstellern Arnim, Brentano und Kleist zusammentraf. 1812 schloßer sein Studium in Wien ab. Von 1813 bis 1815 nahm Eichendorff an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teil. Nachdem sich Eichendorff 1816 als Referendar in Breslau in den preußischen Staatsdienst begeben hatte, wurde er 1821 zum katholischen Kirchen- und Schulrat zu Danzig, 1824 zum Oberpräsidialrat zu Königsberg ernannt. 1841 wurde Eichendorff zum Geheimen Regierungsrat ernannt. Nach einer schweren Lungenentzündung 1843 ging er 1844 in den Ruhestand. Eichendorff wird zu den bedeutendsten und noch heute bewunderten deutschen Schriftstellern gezählt. Zahlreiche seiner Gedichte wurden vertont und vielfach gesungen. Seine Novelle Aus dem Leben eines Taugenichts gilt als Höhepunkt und zugleich Ausklang der Romantik.
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