
Joseph von Eichendorff
Gedichte
Mit Illustrationen von Paul Horst-Schulze
Textauswahl von Hans Fraungruber
100 Seiten
Hardcover mit Schutzumschlag
Mit 108 Abbildungen, davon 31 farbig
Format 16,5 x 20,5 cm
Euro 34,80 [D]
ISBN 978-3-96662-615-6
LIEFERBAR
Eine Auswahl der schönsten Gedichte mit opulenten Bildern und Vignetten
Zum Text
Eichendorffs idyllische Schilderungen der Natur und des einfachen Lebens sind geprägt von einer einfachen Bildlichkeit und Wortwahl. Dahinter steckt jedoch ein vielschichtiges Geflecht aus metaphorischer Symbolik zur Deutung von Welt, Natur und Seele, das sich von reinem Nützlichkeitsdenken der beginnenden industriellen Revolution abhebt. [Wikipedia]
Der Text des Neusatzes folgt der Auflage seiner Gedichte von 1841. Die Illustrationen stammen aus der Ausgabe o.J. im Verlag Martin Gerlach & Co., Wien und Leipzig
Der Autor
Joseph von Eichendorff (1788-1857) war ein bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Breslau studierte Eichendorff con 1805 bis 1806 in Halle Jura. 1807 Fortsetzung des Studiums in Heidelberg. 1808 unternahm er mit Bildungsreise über Straßburg nach Paris. Danach Reise nach Wien. 1809 fuhr Eichendorff mit seinem Bruder nach Berlin, wo er Fichte hörte und mit den Schriftstellern Arnim, Brentano und Kleist zusammentraf. 1812 schloßer sein Studium in Wien ab. Von 1813 bis 1815 nahm Eichendorff an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teil. Nachdem sich Eichendorff 1816 als Referendar in Breslau in den preußischen Staatsdienst begeben hatte, wurde er 1821 zum katholischen Kirchen- und Schulrat zu Danzig, 1824 zum Oberpräsidialrat zu Königsberg ernannt. 1841 wurde Eichendorff zum Geheimen Regierungsrat ernannt. Nach einer schweren Lungenentzündung 1843 ging er 1844 in den Ruhestand. Eichendorff wird zu den bedeutendsten und noch heute bewunderten deutschen Schriftstellern gezählt. Zahlreiche seiner Gedichte wurden vertont und vielfach gesungen. Seine Novelle Aus dem Leben eines Taugenichts gilt als Höhepunkt und zugleich Ausklang der Romantik.
Der Illustrator
Paul Horst-Schulze (1876-1937), Maler und Grafiker, studierte ab 1891 an der Akademie der bildenden Künste Leipzig und ab 1894 an der Akademie der Bildenden Künste München sowie ein Jahr an der Kunstakademie Düsseldorf. Als er Anfang des 20. Jahrhunderts nach Leipzig zurückkehrte, galt er als einer der talentiertesten jungen Leipziger Künstler. 1904 erhielt Paul Horst-Schulze ein Lehramt an der nunmehrigen Königlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig, das 1911 in eine Professur für figürliches Malen umgewandelt wurde. 1907 gehörte Horst-Schulze zu den ersten Mitgliedern des Deutschen Werkbundes und gründete zusammen mit Raymund Brachmann die sächsische Sektion des Bundes. Zudem war er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, des Leipziger Künstlerbundes und des Vereins Leipziger Jahresausstellungen.
Der Textbearbeiter
Hans Fraungruber (1863-1933), österreichischer Schriftsteller, besuchte das Gymnasium in Seitenstetten. Anschließend ging er an die Lehrerbildungsanstalt nach Salzburg und nach St. Pölten. 1881 war er zunächst in Christofen bei Neulengbach als Lehrer beschäftigt, ehe er von 1884 bis zu seiner Pensionierung in Wien tätig war. 1917 übernahm Fraungruber die Redaktion der Zeitschrift »Das deutsche Volkslied« und war Herausgeber von Gerlachs Jugendbücherei./p>
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